Die Sendung mit der Metrik #dsmdm

#47: "Bessere SEO mit Analytics"

mit Andi Petzoldt/innochange

by Maik Bruns

Die Sendung mit der Metrik #dsmdm

#47: "Bessere SEO mit Analytics"

mit Andi Petzoldt/innochange

by Maik Bruns

by Maik Bruns

Suchmaschinenoptimierung (SEO) und Webanalyse sind ein ziemlich gutes Team – wenn man weiß, was man tut. Und wenn man Webanalyse-Tools mitunter auch etwas anreichert. Was es da alles an Optimierungs- und Auswertungsmöglichkeiten gibt, habe ich mit Andi Petzoldt (dem „Andiministrator“) besprochen, der – sagt er selbst – gerne Limits austestet.

Das ist für dich ein starkes Gespräch, wenn du wissen willst, was du in Sachen SEO mit Webanalyse-Tools „reißen“ kannst.

Viel Spaß beim Hören.

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In dieser Folge:

  1. Die Sendung
  2. Shownotes
  3. Die Folge zum Nachlesen
  4. Kommentare

 


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Wenn du das Ganze lieber lesen möchtest, unten gibt’s das komplette Interview in Textform.

Shownotes

Links:

Hier findest du Andi Petzoldt:

Allgemein

Das war die Folge „Bessere SEO mit Webanalyse“ mit Andi Petzoldt/innochange

Hallo? „Die Sendung mit der Metrik“, der Webanalyse-Podcast mit Maik Bruns und seinen Gästen. Heute mit Andi Petzoldt. Viel Spaß!

Intro

Hey Analyse-Held, hier ist der Maik. Herzlich willkommen zu einer neuen Folge „Die Sendung mit der Metrik“. Besseres SEO mit Webanalyse heißt heute unser Thema und ich habe mir einen Gast eingeladen, den viele von euch sicherlich noch aus seiner sehr illustren Vergangenheit kennen, das nämlich der Andi Petzoldt.

Aber warum reden wir überhaupt über SEO und vor allem im Kontext mit Webanalyse? Ich meine, ich bin auch ehemaliger SEO und ich weiß nun mal auch aus eigener Erfahrung, dass SEO immer noch oder vor allen Dingen Suchmaschinen-Traffic an sich einer der Hauptkanäle für viele Websites ist und es sicherlich auch noch auf absehbare Zeit bleibt. Und ganz egal, ob wir jetzt über Google oder Bing oder Ecosia, mit denen man Bäume pflanzen kann oder DuckDuckGo als Suchmaschine sprechen, der organische Traffic, der nimmt einen großen Teil im Gesamt-Mix. Und dementsprechend muss man sich auch um Optimierung für diesen Kanal bemühen und das geht natürlich auch um die Bewertung, ob der Kanal grundsätzlich gut funktioniert oder wie gut er insgesamt aufgestellt ist. Dazu machen wir heute mal einen schönen Talk und dafür habe ich mir den Andi Petzoldt eingeladen.

Der Andi, der kommt aus dem schönen Plauen in Sachsen, das ist in der Nähe von Zwickau, für die, die sich da ein besser auskennen. Vielen ist er in der Suchmaschinenoptimierung aber durchaus schon bekannt, vielen aber auch, die Webanalyse zu tun haben und mit dem Google Tag Manager sowieso. Denn diese beiden sind im Prinzip so sein Spezialthema, allerdings auch gerne im Kontext SEO. Da geht er eben auch gerne mal, schreibt er selber zumindest, geht er auch gerne mal ans Limit, einfach um zu wissen, wo sind denn hier Grenzen vom Tracking.

Wer ihn bei Twitter schon mal gesucht hat, hat ihn gefunden als @Andiministrator, das ist auch sein altes, man nennt es ja immer so gemeinhin Handle oder Alter Ego oder wie auch immer, aus der Suchmaschinenoptimierungs-Zeit noch und so hieß sein Blog damals auch. Er hat einfach eine bunte Unternehmens- und Unternehmergeschichte, er war zwischendurch Freelancer, war zwischendurch in Afrika, hat dort Berufsschullehrer ausgebildet und so weiter. Heute ist er Head of Online-Marketing bei innochange und hat dort viele internationale Online-Shops im Fokus, immer mit E-Commerce-Sicht-Brille würde ich mal sagen. Zu Hause ist er noch Papa von zwei Töchtern und wer zwei Töchter hat, der weiß, das ist nicht immer einfach. #00:02:33.7#

Maik Bruns: Aber erst mal herzlich willkommen Andi. #00:02:35.8#

Andi Petzoldt: Ja, Dankeschön. #00:02:39.1#

Maik Bruns: Dankeschön. Schön, dass du dabei bist. #00:02:43.9#

Andi Petzoldt: Du hast mich gerade super vorgestellt. Ich weiß gar nicht, was ich da noch so ergänzen könnte. #00:02:51.3#

Maik Bruns: Ach du, wir haben ja noch eine Stunde Zeit. #00:02:53.1#

Andi Petzoldt: Ich kann mal kurz noch ein paar Worte sagen, wenn du willst. #00:02:55.7#

Maik Bruns: Sehr gerne. #00:02:56.8#

Andi Petzoldt: Ich komme ursprünglich aus der Webentwicklung und habe früher mal Websites für Hotels und für Tourismus-Plattformen entwickelt. Und zum SEO gekommen bin ich dann mit meinem Nickname @Andiministrator, den kennen vielleicht wirklich tatsächlich noch viele. Mit den Hotelplattformen gab’s irgendwann mal die Frage, wir haben jetzt hier eine gute Website, aber wir wollen Geld damit verdienen und das waren dann die Kunden, die direkt auf uns zukamen zu meiner Agentur und eben gefragt haben, was können wir denn jetzt machen? Dann haben wir als Agentur, wir waren damals ich glaube 5 Mitarbeiter, hatten dann gesagt, ja, wir arbeiten da was aus und dann hatten wir verschiedene Kanäle ausgearbeitet. Mein Kollege, der hat sich auf AdWords spezialisiert und ich mich auf Suchmaschinenoptimierung. Das war, um eine Jahreszahl mal zu nennen, so ich glaube 2003, 2004. 2005 ging es dann richtig los. Also so bin ich überhaupt zum Thema SEO damals gekommen. Vielleicht mal, um das vorwegzunehmen. #00:04:01.3#

Maik Bruns: Und der Step war dann zur Webanalyse, wie bist du dahingekommen? #00:04:04.3#

Andi Petzoldt: Genau. Ich habe dann zwischendurch, hast du schon gesagt, hatte ich auch mal eine Auszeit genommen, war zweieinhalb Jahre in Afrika, bin aber immer dem Bereich SEO treugeblieben und verbunden mit dem Bereich SEO ist auch irgendwo ein Reporting, man muss im Grunde auch vorlegen können, welche Zahlen man erfüllt beziehungsweise welche Erfolge man erzählt hat. Da habe ich angefangen mir Gedanken zu machen, wie kannst du denn überhaupt den Erfolg von SEO messen und bin dadurch über Google Analytics immer wieder gestolpert und habe das dann so als mein Reporting Monitoring Tool ausgebaut, damals auch noch in Verbindung oder auch jetzt noch in Verbindung mit Google Drive, mit den Google Spreadsheets und habe mich dann einfach selbst tiefer da reingearbeitet und es gab lange Zeit da fast gar niemand, der da über diese Themen richtig gebloggt hat oder der darüber informiert hat. Das ist jetzt erst so in den letzten Jahren so ein bisschen aufgekommen. Dadurch musste ich mich selbst reinarbeiten und habe mich natürlich dann mit Kollegen ausgetauscht und bin jetzt fast ich sag mal 50 Prozent meiner Zeit bin ich jetzt mit Webanalyse oder habe ich mit Webanalyse zu tun. #00:05:18.1#

Maik Bruns: Sehr stark. Also vor allen Dingen im Kontext SEO, was du sehr, sehr gerne machst. #00:05:24.5#

Andi Petzoldt: Richtig. #00:05:24.5#

Maik Bruns: Und das ist wahrscheinlich so zum großen Teil der andere Teil, mit dem du dich beschäftigst? #00:05:30.2#

Andi Petzoldt: Nicht ganz. Zum Online-Marketing gehören auch noch ein paar andere Kanäle. #00:05:35.9#

Maik Bruns: Ja, ein oder zwei. #00:05:37.8#

Andi Petzoldt: Ja, ich bin nicht allein in der Abteilung. Wir betreuen unsere Kunden auch im Bereich Ads, also Google AdWords, Bing Ads, aber auch bei Baidu und anderen Plattformen. Dann gibt’s noch Affiliate Marketing, Newsletter Marketing, aber ich, da ich nun mal spezialisiert bin auf SEO und Webanalyse, habe ich schon zum großen Teil mit Analyse und SEO zu tun, klar. Aber ich muss auch in die anderen Bereiche immer mal reinschauen und mich abstimmen mit den Kollegen, weil es ja auch viele Überschneidungen gibt. #00:06:08.8#

Maik Bruns: Ja. Es gibt übrigens, nur an dieser Stelle schon mal vorweg, es gibt auch von den Podcast-Kollegen von Beyond Pageviews eine Folge zum Thema SEO, also was man damit so machen kann. Wir werden heute sicherlich thematisch ein bisschen schwerpunktmäßig auch woanders hin leuchten, vielleicht gibt’s auch Überschneidungen, deswegen erstmal schöne Grüße an die beiden Jungs Markus Baersch und Michael Janssen, hört da auch gerne mal rein. Sie haben auch einen coolen Podcast. #00:06:33.6#

Andi Petzoldt: Von mir auch. #00:06:34.6#

Maik Bruns: Ich freue mich immer, wenn ich über SEO spreche, weil das ist so meine alte Passion quasi, ich war auch 7 Jahre lang bei Bloofusion als SEO angestellt und darüber habe ich auch meine Passion für Webanalyse entwickelt überhaupt erst, aber auch im Kontext SEO. Deswegen glaube ich, dass wir heute ein paar schöne Insights liefern können. Aber wir müssen vielleicht erstmal ein bisschen ausholen, ein bisschen Publikum auch teilweise mitnehmen, vielleicht auch mal so herleiten, was ist überhaupt für uns SEO Traffic? Also woher kommt der, was ist das? #00:07:07.9#

Andi Petzoldt: Ja. Für mich ist die Frage eigentlich, da wir mit Google Analytics arbeiten, was ist für Google Analytics eigentlich der SEO-Traffic? Ich denke, man kann es recht einfach erklären. Google kennt die Referrer, also die Verweise, wo die Nutzer herkommen zur Website und führt intern dann eben Listen von den Verweisen wie google.de, google.com, bing.de und so weiter und anhand dieser Verweise weiß Google eigentlich erstmal, okay, das ist eine Suchmaschine und kann dann die Suchmaschine nochmal unterteilen in SEO Traffic und Paid Traffic, also was dann die bezahlten Anzeigen sind. Ich glaube, so kann man es vielleicht verstehen, was erstmal Organic Traffic oder SEO Traffic überhaupt ist für Google Analytics jetzt. #00:07:56.5#

Maik Bruns: Ja. Und das ist keine abgeschlossene Liste beziehungsweise intern bei Google gibt es wahrscheinlich sowas wie eine abgeschlossene Liste, nur vielleicht am Anfang mal direkt die Nerd-Kiste aufgemacht, die kann man auch noch erweitern. Das heißt Google weiß nicht von allen Suchmaschinen, dass es tatsächlich Suchmaschinen sind. Man kann es aber beibringen und man kann es natürlich auch an anderen Dingen teilweise in Google Analytics erkennen. Das finde ich auch immer sehr wertvoll, dass also Google zwar Google kennt als Suchmaschine und Bing und Yahoo vielleicht noch, aber dann hört es auch fast schon auf, wenn man mal so an Maschinen wie DuckDuckGo oder Ecosia denkt, da ist Google erstmal aufgeschmissen, weil es die gar nicht als organische Suche listet per se. #00:08:36.7#

Andi Petzoldt: Richtig. Was hast du eigentlich für Suchmaschinen noch in deinen erweiterten Listen drin? Du hast wahrscheinlich ich nehme an T-Online, GMX, Web.de, schätze ich mal? #00:08:47.3#

Maik Bruns: Genau. Diese Sachen auch, frag mich mal, was da alles drin ist. Es gibt so schöne Listen im Internet, die man sich abtippen kann. Ich glaube, ich habe da irgendwie so 15, 20 Suchmaschinen drin. Einige kennt man nicht mal, ehrlicherweise. Ich arbeite zum Beispiel, ich nutze Google und Bing und Ecosia und manchmal sogar DuckDuckGo, manchmal aus Testzwecken, manchmal weil ich es ernst meine und einfach nur, um eine andere Sicht auch mal zu bekommen, aber so ist das nun mal. Das heißt wir reden jetzt nicht nur über Google als Suchmaschine, sondern quasi erstmal über alle und das finde ich erstmal auch wichtig, dass man da draußen sehen kann, hey, es gibt nicht nur eine Welt. Die Frage ist jetzt vielleicht auch, lass uns mal reingehen, SEO bringt uns ja irgendwas oder Suchmaschinen-Traffic soll uns idealerweise irgendwas bringen. Welche Rolle spielt das für dich oder für die Nutzer da draußen? #00:09:42.2#

Andi Petzoldt: Ja. Da würde ich erstmal die Frage entgegenbringen, weil wenn mich das jetzt jemand wirklich tatsächlich fragen würde, was hast du denn eigentlich für eine Art von Website? Also nicht für jeden ist SEO Traffic überhaupt interessant und wenn SEO Traffic eine Rolle spielt, dann kann es sein, dass der auf unterschiedliche Arten wirksam sein kann. Wenn du zum Beispiel einen Blog hast oder anderes angefangen, wir SEOs unterscheiden die Suchanfragen, also die Begriffe, die der Nutzer in die Suchmaschine eingibt in verschiedene Arten. Die bekanntesten sind glaube ich die informationsgetriebene Suche oder die navigationsgetriebene Suche oder die kaufgetriebene Suche. Wenn wir jetzt einen Online-Shop haben, dann ist natürlich klar, das ist hier die kaufgetriebene Suche. Wir wollen verkaufen. Und wenn du jetzt einen Blog hast, dann hast du wahrscheinlich eher eine informationsgetriebene Suche, also die Leute suchen nach Informationen über ein bestimmtes Thema. Aufgrund dieser unterschiedlichen Interessen von Suchanfragen unterscheiden sich natürlich auch die Ziele und ein Ziel von der Website von Blog zum Beispiel ist einfach mehr Nutzer zu gewinnen, von einem Shop ist das Ziel zu verkaufen. Das ist dann auch das Ziel von SEO, einfach das stimmt meistens mit dem Ziel überein, was deine Website hat. Du bist möchtest über diesen Kanal SEO einfach mehr Nutzer gewinnen, der dann am Ende dein Ziel oder womit du dein Ziel verbessern kannst deiner Kennzahlen für dein Ziel. #00:11:18.5#

Maik Bruns: Viele sprechen bei Search Engine Optimization, also SEO, auch manchmal von Search Experience Optimization. Das trifft dann diesen einen Kern vielleicht auch, weil es nicht nur darum geht einfach nur Traffic auf die Seite zu jagen, sondern den auch noch an irgendwelche bestimmten Ziele zu ketten, die auf der Website existieren. Das heißt also, ein Nutzer, der mit einer bestimmten Aufgabenstellung sich im Netz bewegt, zum Beispiel eine Suche tätigt, der hat irgendwie eine Aufgabe für sich und die Aufgabe heißt entweder, ich möchte mir eine Information besorgen oder ich möchte mir irgendetwas kaufen oder whatever. Idealerweise findet der auf der Website, die bei Google oder bei Bing oder sonst wo verlinkt ist, dann die Erfüllung seiner Aufgabe, das heißt er findet die Information, er findet das Produkt, das dein Problem löst und das er dann kaufen kann. Da gibt’s natürlich auch noch andere Ziele, also wir reden jetzt, das ja diese große Macro-Ziel-Ebene, die man immer so da drüber stülpt, aber es gibt natürlich auch viele kleinere Ziele. Wenn man dann zum Beispiel, ich mache mal dieses böse Wort, dieses Customer Journey Wort mache ich mal auf, wenn wir jetzt darüber reden, dass es auch noch Zwischen-Steps gibt zwischen diesen verschiedenen Besuchszeitpunkten, also zum Beispiel zu Beginn einer Reise will man vielleicht erstmal nur Informationen haben und ganz am Ende der Reise will man dann vielleicht irgendwas kaufen. Oh, was war das? Hier ist irgendwas geflogen. Habt ihr das auch gehört? #00:12:37.5#

Andi Petzoldt: Bei mir war nicht. Du bekommst Besuch. #00:12:40.7#

Maik Bruns: Warte mal ganz kurz, Andi. Ich muss mal eben kurz hier meinen Sohn rausheben. Ach, liebe Leute. Dankeschön Jonas, Jetzt haben wir hier gerade, als hätte jemand gerade die Tür eingetreten. Und will mir nur eine Waffel bringen, dabei wissen die das. Das ist jetzt wirklich … #00:12:58.3#

Maik Bruns: Ist doch nett. #00:12:58.9#

Andi Petzoldt: Ich habe gerade gedacht, was ist denn hier los? Hier bricht die Welt ein. #00:13:02.3#

Maik Bruns: Muss ich rausschneiden, aber egal. #00:13:04.2#

Andi Petzoldt: War einfach nett gemeint. #00:13:05.5#

Maik Bruns: Genau. Ja wirklich sehr nett gemeint. Meine Güte. #00:13:10.0#

Andi Petzoldt: Wir waren bei den Macro Conversions. #00:13:14.0#

Maik Bruns: Macro Conversions, genau, richtig. Also dass es eben auch um Ziele geht, da setze ich jetzt einfach nochmal wieder an. Dass es eben am Ende nicht nur um diese Zielerfüllung einer großen Macro Conversion geht, sondern auch darum, dass es auf dem Weg zu einer Macro Conversion viele verschiedene kleine Zwischen-Steps gibt und die im Rahmen der Customer Journey auch irgendwie erfüllt werden müssen. Wo man dann zum Beispiel sagt, hey, der Nutzer hat vielleicht am Anfang noch gar keinen Kaufbedürfnis, sondern wir möchten ihm vielleicht erstmal eine Information geben und messen das aber schon mal, ob der hier seine Informationen gefunden hat und wie gut er die gefunden hat. Das finde ich auch immer sehr wichtig. Wie auch immer man das misst. #00:13:48.6#

Andi Petzoldt: Ja, wie misst du das? Also ich habe die meisten Micro Conversions jetzt als Events drin oder als sekundäre Dimensionen tatsächlich gespeichert. Ich glaube, anders kannst du es auch gar nicht machen im Analytics. #00:14:00.4#

Maik Bruns: Ja, kommt drauf an, was dein Zwischenziel ist. Auf der einen Seite natürlich Events, ein Superding, also was man ja als Ereignis zum Beispiel messen kann, ist, ob jemand einen bestimmten Button klickt und damit in Interesse zeigt oder so. Aber du kannst natürlich auch sagen, hey, ich habe hier bestimmte Landingpages, ich habe hier meinen Funnel aufgebaut, zum Beispiel meinen Verkaufs-Funnel, da kannst natürlich auch die Zwischenziele zum Beispiel als URL-Ziele messen oder ähnliches. Da gibt’s sicherlich viele Möglichkeiten. #00:14:29.0#

Andi Petzoldt: Genau. Nein, ich meinte jetzt die zusätzlichen Kennzahlen, die jetzt im Analytics nicht drin sind. Ich glaube, die meisten nutzen einfach Events dafür. Man muss bloß aufpassen, … #00:14:37.6#

Maik Bruns: Ja, absolut. #00:14:37.7#

Andi Petzoldt: … weil gerade bei größeren Websites, dann kommst du auch mal schnell an das Hit-Limit von Analytics ran und dann macht es Sinn oder dann kannst du nur versuchen viele sekundäre Dimension reinzupacken und Kennzahlen. #00:14:51.1#

Maik Bruns: Genaue. Für alle, die jetzt gerade so ein bisschen inhaltlich aussteigen, also das Hit-Limit, das bezieht sich auf die 10 Millionen Hits, die wir pro Monat kostenlos an Analytics schicken können, ohne dass da irgendein Anruf kommt, der Geld von uns möchte. Und das, was an Events und so weitergeschickt wird, jeder Treffer, alles was quasi auf der Website passiert und an Analytics geschickt wird, ist erstmal ein sogenannter Treffer und der wird erstmal nur gezählt. Wenn es am Ende 10 Millionen sind, ist das schon grenzwertig gut. Dann lieber weniger, das heißt je weniger Events ihr messt, desto weniger Hits produziert ihr und desto weniger Sorgen habt ihr nachher auch dieses Hit-Limit dann zu erreichen und das ist schon recht (unv. #00:15:30.5#)

Andi Petzoldt: Vielleicht können wir kurz ein paar Beispiele aufzählen, was überhaupt Macro Conversions sein können? Ich glaube, vielleicht wissen das einige noch nicht so. Vie mal, hatten wir vorhin jetzt gar nicht drüber gesprochen, viele wissen jetzt gar nicht so den Unterschied zwischen Macro und Micro Conversion glaube ich oder? #00:15:48.8#

Maik Bruns: Das kann sein. Ja. Ich habe das das ein oder andere mal im Podcast erwähnt, aber es ist immer gut, das nochmal hier rein zu bringen, weil nicht jeder hört alle Folgen und deswegen, ja, lass uns mal über Macro Conversions reden, was fällt dir so ein? #00:16:00.4#

Andi Petzoldt: Als Macro Conversion, das ist quasi Endziel, was du erreichen möchtest. Das ist bei einem wie gesagt, hatte ich ja vorhin schon mal erwähnt, bei einem Online-Shop ist das der Kauf natürlich. Bei anderen Websites ist das das Ausfüllen von einem Formular vielleicht oder vielleicht sogar manche haben als Macro Conversion auch die Anmeldung für einen Newsletter oder für einen anderen Kanal definiert. Ich weiß nicht, was hast du noch so für Kunden, die Macro Conversion haben? #00:16:28.2#

Maik Bruns: Damit hast du eigentlich schon den wesentlichen Teil erfüllt. Es gibt natürlich noch mal rein of Information ausgehandelte Seiten, die nichts anderes tun müssen als irgendwie vielleicht Traffic noch mal irgendwann weiterleiten oder einen Wiederkäufer zu besorgen oder sowas, aber im Kern sind es die beiden. Es gibt sowieso eigentlich immer nur zwei Ziele für Websites, finde ich, entweder am Ende des Tages Geld machen oder Geld sparen. #00:16:53.4#

Andi Petzoldt: Schön gesagt. #00:16:54.4#

Maik Bruns: Vielmehr können Websites eigentlich nicht, zumindest kannst du das über die allermeisten so drüberschreiben. Aber so diese Macro Conversions, davon gibt’s auch normalerweise nicht so wahnsinnig viele auf einer Seite, aber eben Micro Conversions, da kann es eine ganze Menge von geben. #00:17:05.9#

Andi Petzoldt: Genau. Ich habe zum Beispiel als Micro Conversion so definiert, wenn jemand eine E-Mail-Adresse klickt, also das sind jetzt schon zusätzliche Sachen oder auch eine Telefonnummer kopiert, das hast du beim Handy, dass der dann die Telefonnummer kopiert und an die Telefon-App übergibt, dann hat er schon mal Kontakt aufgenommen. Oder auch, wenn er sich hier bei Facebook anmeldet oder auf den Facebook-Button draufklickt, das sind so typische Micro Conversions, die bei mir stattfinden. #00:17:33.5#

Maik Bruns: Ja. Also alles quasi, was darauf hindeutet, dass Interesse da ist oder dass er sich quasi auf dem Weg zu einer großen Conversion befinden könnte. Aber warum machen wir das, warum messen wir Micro Conversions? Ohne jetzt zu weit abschweifen zu wollen, muss ich gestehen, aber … #00:17:50.0#

Andi Petzoldt: Um einfach zu sehen, ob der Nutzer, der Besucher, auf dem Weg zur eigentlichen Conversion eventuell aussteigt. Ob der vielleicht schon ein Zwischenziel erreicht hat und dann kann man sagen, wir waren hier schon erfolgreich, aber auf dem Weg von der einen Micro Conversion zur anderen, da steigen die Nutzer eben aus. Du kannst auch verschiedene Aktionen fahren und damit dann den Erfolg messen durch Micro Conversions, weil die Macro Conversions dadurch vielleicht nicht so steigen, aber du hast vielleicht mehr Newsletter-Anmeldungen, wenn du bestimmte Aktionen machst. Das sind bei uns so die Gründe, warum wir das messen. #00:18:29.2#

Maik Bruns: Ja, das ist bei mir eigentlich sehr, sehr ähnlich. Bei mir steckt halt immer eine spezielle Fragestellung im Hinterkopf, die heißt nämlich, was bringt wieviel, warum? Und dieses Wieviel wird häufig durch Zielerreichung definiert. Also es geht eigentlich immer um den Kontext Zielerreichung, weil jetzt nur zu wissen, dass wir organischen Traffic zum Beispiel haben, um das jetzt mal auf das Thema zu bringen, hilft uns nicht viel, wenn am Ende niemand kauft oder niemand Interesse an unseren Produkten hat oder niemand das Formular ausfüllt. Am Ende des Tages geht es halt darum, dass irgendwie dieser Traffic konvertiert, sagt man immer so schön, dass er zu dem wird, was wir eigentlich mit der Website erzielen wollen. Weil es ist jetzt nicht weiter schwer viel Traffic auf eine Seite zu bringen, im Zweifel nimmt man ein bisschen Geld in die Hand, aber was hast du von dem Traffic, ist immer die konkrete Frage. Das ist auch das Ziel, muss ich ehrlich gestehen, wo viele SEOs dann aussteigen. Viele SEOs sehen sich eher so als Traffic Bringer ohne konkret im Hinterkopf zu haben, wofür sie diesen Traffic auf die Seite jagen. Noch schlimmer finde ich, wenn einfach nur beliebig Traffic generiert wird durch die Suchmaschine, aber dann die Seite einfach überhaupt nicht zu dem passt, was die Suche versprochen hat eigentlich. Auch das finde ich, gehört mit zu den Zielen von SEOs, dass sie da möglichst eine Kongruenz herstellen. Dass also nicht nur Traffic da ist, sondern das auch immer in der Zielerreichung da ist. #00:19:53.0#

Andi Petzoldt: Ja. Wobei ich denke, gerade der letzte Punkt, den du genannt hast, dass die Website gar nicht zu dem oder der Inhalt gar nicht zu dem passt, auf was eben optimiert wird, das glaube ich, ist in den letzten Google Updates dann auch schwierig geworden. Da sind ja die meisten Rankings da in dem Bereich weggefallen. Also zumindest waren meine Beobachtungen so. Ein Punkt ist mir gerade noch eingefallen zu den Micro Conversions, und zwar du setzt ja auch das Enhanced E-Commerce-Tracking ein und da hast du eigentlich schon ganz viel abgedeckt bei Online-Shop. Also zum Beispiel, wenn ein Produkt nicht verkauft wird, kann es auch daran liegen, dass es nicht angezeigt wird in irgendeiner Liste oder in irgendeiner Kategorie. Und das ist auch so eine Micro Conversion zum Beispiel, ob ein Produkt überhaupt angezeigt wird in der Suche oder in Kategorien. #00:20:39.3#

Maik Bruns: Ja. Absolut. #00:20:40.0#

Andi Petzoldt: Das ist so was ganz Typisches. Vielleicht um das mal abzuschließen. #00:20:42.4#

Maik Bruns: Also ihr merkt schon da draußen, da gibt’s auf jeden Fall eine Menge, was man messen kann außer dem Kauf und sollte man auch tun in Grenzen. Also man muss nicht alles tracken, nur weil es machbar ist. Man sollte sich nicht in so einen Datenmüll-Berg begeben, weil dann sieht man einfach nicht mehr, wo man anfangen soll am Ende des Tages, sondern man sollte immer sinnvoll das Ganze einbinden. Welche Suchmaschine hältst du denn für relevant überhaupt? Wir haben jetzt eben schon ein paar aufgeführt, aber gibt’s noch was anderes außer Google für dich? #00:21:13.1#

Andi Petzoldt: Natürlich, also gerade im internationalen Bereich, wenn du nach China gehst, dann spielt Google kaum noch eine Rolle, dann hast du eher Baidu, Sogou oder 360, also die so.com dann da in China. Oder in Korea hast du Naver zum Beispiel, was eigentlich so eine Mischung aus Network und Suchmaschine ist. Oder in Russland Yandex. Also die spielen dann schon da in den Märkten fast eine größere Rolle als Google oder eine gleiche Rolle bei Russland zum Beispiel. #00:21:41.5#

Maik Bruns: Google ist natürlich der Platzhirsch, machen wir uns nichts vor, zumindest hier in Europa und in den USA. Nur das Schöne ist ja, dass sehr viele Optimierungsmaßnahmen, die wir für Google machen, auch für andere Suchmaschinen jetzt nicht immer verkehrt sind. Weil eine Suchmaschinenoptimierung lebt so von einem, ich will nicht sagen, von einem Leitspruch, aber im Kern geht es oft einfach darum eine Seite für den Benutzer auch gut zu machen und nicht unbedingt für die Suchmaschine nur. Man kann zu ähnlichen Schlüssen und Folgerungen kommen, wenn man dieses Credo berücksichtigt finde ich, also für verschiedene Suchmaschinen auch. #00:22:18.1#

Andi Petzoldt: Richtig. Ja. #00:22:19.9#

Maik Bruns: Lass uns mal über Rankings sprechen. Wenn wir jetzt über Google Analytics sprechen, haben wir da die Möglichkeit irgendwo Rankings zu messen? #00:22:29.4#

Andi Petzoldt: Jain. Also direkt Rankings messen kannst du natürlich in Google Analytics ohne weiteres nicht. Du kannst natürlich zusätzliche Kennzeichen einspielen über Sistrix oder über verschiedene andere Tools, über das Measurement Protocol, vielleicht kommen wir da drauf nachher noch mal zu sprechen, kannst du es natürlich einspielen, aber direkt mit Google Analytics und Standardmitteln kannst du jetzt keine Rankings direkt messen. Was du machen kannst und das haben bestimmt auch die meisten gemacht, du kannst hier Google Analytics natürlich mit der Google Search Console verknüpfen und dann hast du innerhalb von Analytics diese Navigationspunkte zur Search Console und Analytics zieht sich die Daten aus der Search Console raus und bereitet sie dann für Analytics entsprechend auf. Ich selbst nutze das gar nicht so sehr, doch manchmal schon, und zwar ein Vorteil hat Google Analytics gegenüber dem, dass du direkt in die Google Search Console reinschaust. In Google Analytics kannst du reguläre Ausdrücke in den Berichten mitverwenden, also du kannst in den Suchbegriffen von der Search Console suchen und dabei reguläre Ausdrücke verwenden und das hilft manchmal. Das ist so ein Vorteil, warum ich manchmal dann doch das Google Analytics als Ansicht für die Search Console verwende, aber ansonsten abgesehen davon gehe ich meistens direkt in die Search Console rein. #00:23:56.4#

Maik Bruns: Ja. Aber das ist halt ein Messsystem, da gibt’s es ja zwei Gefahren. Auf der einen Seite natürlich, dass Leute diese Search Console noch gar nicht mit ihrem Analytics verbunden haben und ich muss ehrlich sagen, aus meiner Erfahrung heraus machen das, wenn du mich jetzt nach einer Prozentzahl fragst, würde ich sagen, unter 50 Prozent verknüpfen Ihre Website mit der Search Console, obwohl das durchaus erstmal Daten bringt. Dann ist halt eine Gefahr da, die man nicht unterschätzen darf und wo ich einfach finde, muss man sensibilisieren, dass nämlich die Daten aus der Search Console erstmal aus einem anderen Messsystem kommen. Das darf man echt nicht unterschätzen. Ich will das nicht abtun, ganz im Gegenteil, ich verbinde jede Website mit der Search Console, einfach um die Daten da verfügbar zu haben, aber da passiert häufig folgendes, dass nämlich ein Klick, der in der Google Search Console beispielsweise gemessen wird, dann mit einer Sitzung zum Beispiel gleichgesetzt wird in Google Analytics. Dann fangen schon die Probleme an. Das heißt nicht jeder Klick zum Beispiel, der in einer Suche stattfindet, der in der Search Console aber gemessen wird und dort auch nicht vollständig, sondern auch eigentlich nur die allermeisten, den dann zum Beispiel in Analytics mit einer Sitzung gleichzusetzen, ist schon schwierig, weil das führt nicht immer dazu. Das hat technische Gründe, das hat manchmal Berechnungsgründe, das gibt halt schon mal Schwierigkeiten. Nur ich glaube trotzdem an den Wert dieser Verknüpfung, weil er mindestens eine Tendenz rauswirft für bestimmte Dinge, auch wenn die Daten jetzt nicht eins-zu-eins exakt zu handeln sind. Aber ich finde, dass die Leute wissen müssen, ja, machen, aber … #00:25:37.8#

Andi Petzoldt: Ja, auf jeden Fall. Du hast keine Kennzahl, die du in der Search Console hast, das sind die Impressionen von deinen Anzeigen, von deinen organischen Anzeigen, die fehlen natürlich in Analytics und das ist aber eine ganz wichtige Kennzahl, um erstmal zu erkennen, wo kommt denn meine Sichtbarkeit überhaupt her und wo kann ich denn eventuell auch noch ein bisschen optimieren. Da fängt die Optimierung dann auch an, wo du dann sagst, ich bin sichtbar zu bestimmten Suchbegriffen, werde aber nicht geklickt, wo dran liegt es denn? Vielleicht ist meine Suchanzeige einfach Mist und da fängt eigentlich die SEO-Optimierung an in dem Bereich. Und dass dann natürlich die Sitzungen oder Nutzer auch ein komplett anderer Messwert sind als jetzt, was in der Search Konsole als Klick ausgegeben wird, ist klar, das muss den Nutzern klar sein. Und vielleicht auch noch, manche denken auch, dass die Daten, die in der Search Console sind, wenn man die verknüpft, dass es dann normale Analytics-Kennzahlen sind. Dem ist aber nicht so, weil es sind ja vollkommen getrennte Systeme. Im Analytics sieht man wirklich nur die Zahlen aus der Search Console, die sind aber mit keinen anderen Analytics-Daten irgendwie verknüpft, also man bekommt die in keinen anderen Bericht reingezogen dann. Das sollte man vielleicht auch noch ein bisschen Hinterkopf haben. #00:26:55.7#

Maik Bruns: Genau. Das ist einfach auch dem geschuldet, dass die Daten schlichtweg nicht so unbedingt zusammenpassen immer. Also wie sagt, der Search Console fehlt der Einblick darin, wie viele Sitzungen entstanden sind, weil sie einfach nur die Klicks misst in der Suche und umgekehrt ist es dann genauso und die Daten können dann einfach nicht miteinander gematcht werden. Weil man kann jetzt nicht sagen, der Nutzer, der da in der Suche geklickt hat, ist jetzt dieser Nutzer in Google Analytics, diese Verbindung besteht einfach nicht und dann hast du natürlich Schwierigkeiten. Aber wenn so eine Verbindung möglich ist grundsätzlich, glaubst du, dass Google sich diese Verbindung auch anschaut, also sprich, dass Google für seine Rankings vielleicht auch in die Analytics-Kennzahlen reinschaut? #00:27:35.5#

Andi Petzoldt: Glaubst du das? Ich glaube das nicht. #00:27:37.3#

Maik Bruns: Nein. Nein, auf keinen Fall. #00:27:41.2#

Andi Petzoldt: Google hat ja gar keine Notwendigkeit dafür. Oder erstmal, die Zahlen wären viel zu ungenau. Wenn du dir mal anschaust, die Analytics-Installationen, die da draußen so unterwegs sind, die sind oftmals komplett, wie sagt man bei uns, verhunzt. Also da stimmen die Zahlen hinten und vorne nicht. Wenn Google jetzt diese Zahlen hernehmen würde und aufgrund dieser Zahlen Entscheidungen treffen würde, würde das auch im Prinzip völlig fehlerbehaftet sein. Schon aus dem Grund glaube ich nicht da dran, dass in Google Analytics reinschaut. Und die haben auch ganz andere Möglichkeiten, die können über ihre Nameserver-Zugriffe, über Zugriffe auf Tools wie was weiß ich Google Fonts, Maps und Android und was sie noch alles haben, haben die doch viel genauere Daten als wenn die jetzt in irgendwelchen Analytics-Installationen nachschauen würden. #00:28:32.0#

Maik Bruns: Ja, das fängt mit Sitzungszahlen an oder Nutzerzahlen. Du bist auf einer größeren Stichprobe unterwegs eigentlich wohl, weil nicht jede Website hat Analytics. Das heißt du würdest möglicherweise Rankings beeinflussen, indem du auf Websites schaust, die 20 Prozent der Grundgesamtheit sind oder vielleicht sogar noch weniger. Und dessen darf man sich einfach nicht verschließen und viele, die sagen, nein, nein, die gucken da rein und schauen dann die Bounce Rate an zum Beispiel, da werden wir gleich nochmal drüber sprechen, das halte ich für sehr gefährlich, solche Aussagen zu tätigen, weil das kann nicht stimmen. So das Thema Bounce Rate zum Beispiel, wo wir nachher noch drüber sprechen, ist auch technisch beeinflussbar. Das wäre einfach blöd, wenn Google sich Kriterien unterwirft, die technisch beeinflussbar sind. Das wäre für die Rankings ich glaube Worst-Case-Szenario. #00:29:17.7#

Andi Petzoldt: Ja, es macht auch keinen Sinn. #00:29:19.5#

Maik Bruns: Man könnte denen einfach nicht mehr trauen. Nein, überhaupt nicht. Was können wir denn überhaupt tun, um SEO zu verbessern? Wir wissen jetzt woher unser Nutzer vielleicht kommt, meinetwegen kommt er aus der Google- oder Bing-Suche. Was können wir jetzt tun, um unsere Suchmaschinenoptimierung voranzutreiben? #00:29:38.3#

Andi Petzoldt: Du kannst jetzt, wo kannst du anfangen? Du kannst vielleicht anfangen erstmal zu schauen, passt dein Content? Dann kannst du ja auch wieder, was wir gerade gesagt haben bei der Search Console erstmal anfangen die Impressionen ein bisschen zu den Klicks, die dann eventuell irgendwelche Sessions ergeben, bis hin, wo geht’s dann weiter. Die Sessions, haben die eine bestimmte Absprungrate, also bleiben die Nutzer auf der Seite, machen die dort was, interessieren die sich fürs Thema, gehen weiter oder wo steigen sie aus. So kannst du erstmal schauen, passt der Content, also ändere deine Websites zu dem, was die Leute eigentlich suchen oder wenn du eine Keyword-Recherche gemacht hast, dann hast du dir ja auch einen Plan gemacht, wozu möchtest du gefunden werden. Dazu kannst du eigentlich Analytics ganz gut verwenden, ich nenne es immer Content Relevanz, um einfach zu optimieren. Was ich gerne mache, ist zum Beispiel die interne Suche von Analytics auszuwerten. Ich glaube, das ist auch was, was viele nicht oft machen, was auch unterschätzt wird oder einfach vielleicht vergessen wird, glaube ich ist eher das bessere Wort. #00:30:44.7#

Maik Bruns: Definitiv. #00:30:46.3#

Andi Petzoldt: Die interne Suche, da findest du Sachen, wenn es oft gesucht wird, Hinweise von Themen, die vielleicht auf deiner Website fehlen und die Leute geben dir dann den Hinweis, hey, ich such danach, ich finde es nicht oder vielleicht hast du auch was auf deiner Website, ist einfach falsch verlinkt, könnte weiter nach vorne verlinkt werden auf die Startseite, in die Kategorie oder einfach in eine höhere Ebene verschoben werden. Dann kannst du natürlich weitergehen und dir die Landingpage-Berichte anschauen in Analytics, ich glaube das wissen die meisten, wo die Landingpages zu finden sind, dass du vergleichst, woher oder auf welchen Seiten bekomme ich denn den Hauptteil meines Traffics überhaupt und warum ist das so. Das kann dir dann Hinweise geben zu Sachen, wo du vielleicht mehr machen kannst, wo du sagst, okay, ich habe hier eine Landingpage zu einem bestimmten Thema, da bekomme ich guten Traffic und was fehlt dann noch zu dem Thema. Vielleicht kann ich es weiter rausholen, vertiefen, ein ähnliches Thema beginnen. Da fängt vielleicht so die Content-Relevanz-Optimierung an, also ich nenne das zumindest immer so. #00:31:50.8#

Maik Bruns: Lustigerweise heißt das jetzt sogar Landingpage. Der Bericht heißt glaube ich immer noch Zielseiten, aber die Dimension heißt mittlerweile sogar Landingpage seit ein paar Wochen glaube ich oder sowas. Das gab irgendwie eine Änderung. Für alle, die sich jetzt wundern, dass sie das Wort Zielseite wie sie es früher gesucht haben nicht mehr finden bei Analytics. #00:32:07.1#

Andi Petzoldt: Echt? Wusste ich gar nicht, aber ich habe halt … #00:32:09.2#

Maik Bruns: Ja, die Dimension heißt jetzt Landingpage. #00:32:11.2#

Andi Petzoldt: Ich habe mein Analytics auch in Englisch, also das liegt da dran, weil einfach, wenn du was suchst, dann findest du es meist natürlich in Englisch. Ich komme tatsächlich durcheinander, wenn Kunden jetzt mir Begriffe um die Ohren hauen von irgendwelchen Navigationspunkten, wo ich dann immer fragen muss, ja, bei mir heißt das so, wie, was steht bei dir jetzt da? Das ist ein bisschen nachteilig, aber manchmal schalte ich dann um auf Deutsch, dann geht’s. #00:32:39.5#

Maik Bruns: Was können wir noch machen? Also wir können die Landingpages optimieren, was natürlich gerade so für Content Marketing auch irgendwo eine Rolle spielt. #00:32:46.2#

Andi Petzoldt: Ja. Was ich auch gerne mache, ist Zeitvergleiche. Ich weiß nicht, ob du sowas auch machst, aber zum Beispiel schaue ich mir Landingpages an, die vielleicht schon vorher einen guten Traffic gebracht haben und dieses Jahr aber keinen Traffic mehr bringen. Da kannst du dann Themen finden, um die einfach mal wieder aufzufrischen. Die haben vielleicht mal dir gute Besucher gebracht, sind im Blog nach hinten gerutscht oder ist nicht mehr so relevant oder es gibt mittlerweile bessere Beiträge dazu. Dann kannst du solche Themen einfach noch mal hernehmen und noch mal auffrischen das ganze Thema. Und auch bei Backlinks sind solche Zeitvergleiche hilfreich. Ich nehme mir dann manchmal, das mache ich mit Excel dann schon, ich weiß nicht, ob es da was Besseres gibt, aber ich ziehe mir die Daten dann aus Analytics raus, also die Verweise und wie viele Besucher oder wie viele Sitzungen ich davon hatte von diesen Verweisen, vergleiche die vom Vorjahr mit einem aktuellen Jahr oder vom Vorjahr mit dem Jahr davor dann noch und schaue mir an, okay, wo hatte ich denn früher mal guten Traffic herbekommen und jetzt nicht mehr und warum ist das so? Eventuell ist irgendwie auch bei dem Blog was nach hinten gerutscht oder es war eine Aktion, die ich mal hatte und die ich wiederholen könnte. Da kommt man dann oftmals auf Sachen, wo man sagt, das könnte man eigentlich mal wieder machen oder das könnte man sich mal genauer anschauen. #00:33:59.0#

Maik Bruns: Ja. Also das finde ich auch zum Beispiel sehr wertvoll, sich Backlinks anzuschauen, also in die Verweisberichte in Analytics zu gehen und zu gucken, wo kommt denn überhaupt wertvoller Traffic für mich her, wie verhält der sich von bestimmten Plattformen und dann zu schauen, kriegt man das irgendwie größer. Also kann ich diese Links vielleicht auf anderen oder ähnlichen Plattformen nachbilden oder anders bauen vielleicht nochmal? Oder wenn man zum Beispiel auch aktiv im Linkbuilding unterwegs ist, dann zu gucken, hat mit dieser Link am Ende des Tages irgendwo auch mal wirklich Traffic gebracht oder hoffentlich sogar irgendeine Zielerreichung, also eine Micro oder Macro Conversion gebracht? Weil das finde ich auch immer, viele gehen hin und bauen Backlinks auf, einfach nur stumpf so, ohne irgendwas im Hinterkopf zu haben. Ich bin zum Beispiel jemand, der immer fest daran geglaubt hat, dass ein Backlink völlig wertlos ist, wenn er dir nicht einen einzigen Besucher bringt. Weil wofür verlinken wir denn? Wir verließen ja nicht, natürlich auch für die Suchmaschine, aber im Kern ist ein Link nun mal etwas, was einen Besucher wo hinleiten soll. Wenn das nicht passiert, dann frage ich mich immer, wie wertvoll kann so ein Link grundsätzlich überhaupt sein für eine Suchmaschine, wenn sich keine Sau diesen Link anguckt? Das finde ich zum Beispiel auch immer, war mir immer sehr wichtig da reinzuschauen. #00:35:05.1#

Andi Petzoldt: Ja, sehe ich genauso. Ich habe auch schon jahrelang jetzt Backlink-Auswertungen nur aufgrund von Besuchen gemacht. Und natürlich dann weitergehend in Form von Conversions, welcher Form auch immer von Zielerreichung. #00:35:19.5#

Maik Bruns: Thema Conversion. Was hast du da so an Metriken, die du in dem Kontext mit nutzt, also wenn du jetzt SEO Traffic auswertest? #00:35:29.8#

Andi Petzoldt: Was meinst du jetzt genau von Conversions? Das ist die Frage. #00:35:33.6#

Maik Bruns: Ich dachte jetzt an so Sachen wie Conversion Rate oder Seitenwert und solche Geschichten. #00:35:39.1#

Andi Petzoldt: Ah okay. Es kommt immer auf die Fragestellung drauf an oder auf das, manchmal hast du auch von Kunden bestimmte Fragen, die du beantworten musst oder Berichte, die der Kunde haben möchte. Kommt natürlich auch immer drauf an, in welchem Kontext du das jetzt gerade machst. Aber du hast ja angesprochen, in vielen Berichten hast du so einen Wert, einen Conversion-Wert, dann wird eben gesagt, eine bestimmte Seite hat einen bestimmten Wert aufgrund der Tatsache, wenn die aufgerufen wurde, wurde vielleicht was gekauft oder so, dein Ziel erreicht, wo ein Wert hinterlegt war. Dann muss vielleicht sagen, in Analytics sind ja die Conversions aufgeteilt in E-Commerce Tracking und dann Ziele. Bei E-Commerce Tracking ist es einfach. Da hat jeder Kauf irgendwo einen Wert. Bei Zielen kannst du einen Wert hinterlegen, du kannst sagen, okay, das Ziel ist mir, wenn jemand zum Beispiel ein Kontaktformular ausfüllt, ist durchschnittlich 50 Euro wert zum Beispiel. Dann kann Analytics hergehen und sagen, okay, das Ziel wurde 100 Mal erreicht, verantwortlich dafür waren die und die Webseiten und dann kann Analytics den Wert einer einzelnen Seite im Verhältnis zumindest dann ausrechnen und darstellen. Das ist was, was ich ganz gerne mache, zu schauen, welche Seiten haben da einen bestimmten Wert und sind verantwortlich für das Erreichen vom Hauptziel. Das ist was, was ich tatsächlich gerne mache. Was ich noch mache, ist natürlich Bounce Rate Auswertungen. Das machen glaube ich die meisten auch, also Absprungrate. Da muss man ein bisschen aufpassen, die ist natürlich bei Standardinstallation nicht ganz so genau, aber im Vergleich glaube ich kann du sie trotzdem hernehmen. Also ob ein Nutzer auf eine Seite kommt und dann dort bleibt, irgendwas macht oder ob er gleich wieder verschwindet. Ich weiß nicht, ob du das schon mal in einer Folge hattest, wahrscheinlich schon. Dass die die Absprungrate, gerade bei Blogseiten ein bisschen verfälscht ist. Oder hattest du das schon mal das Thema? #00:37:36.1#

Maik Bruns: Ja, also ich glaube, ich habe tatsächlich noch keine explizite Folge zur Absprungrate gemacht, fällt mir gerade so auf und ich notiere mir das gerade hier. Weil das ist eines der wichtigsten Themen finde ich, weil das eben gleichsam mit Mythen behaftet ist und auf der anderen Seite auch mit einer Überfunktionalität meine ich immer. Aber ich checke das nochmal. Ehrlichgesagt ich glaube, ich habe noch keine gemacht, nein, tatsächlich. Aber das ist eine gute Frage einfach. Haben Bounces denn in irgendeiner Form Relevanz für SEO Traffic? Also was meinst du? #00:38:07.4#

Andi Petzoldt: Naja, schon allein, wenn du mal die Bounces dir hernimmst, die dann zu Google zurückgehen oder die Besucher, die dann zu Google zurückgehen. Das ist ja, was Google tatsächlich misst. Also ich glaube nicht direkt die Rückkehrer, sondern eher die Suchanfragen, die Google dann dort gestellt bekommt. Wenn jetzt jemand auf deine Seite kommt mit einem bestimmten Suchbegriff und der kommt dann zurück zu Google und sucht nochmal denselben Suchbegriff, dann glaube ich, dass Google das auswertet und sagt, hey, hier hat er wahrscheinlich nicht gefunden, was er gesucht hat. Solche Bounces haben dann schon eine Rolle oder spielen eine Rolle auch für die Suchmaschinenoptimierung. Das schon. Natürlich möchtest du auch wissen, der Nutzer, war der hilfreich für meine Seite oder hat der sich jetzt verirrt oder war irgendwas auf meiner Seite nicht in Ordnung? Insofern hat die Bounce Rate ja auch einen Einfluss auf die Usability vielleicht der Seite und dadurch auch indirekt auf die Suchmaschinenoptimierung. #00:39:03.0#

Maik Bruns: Ja. Das ist natürlich trotzdem schwer zu sagen, was ist eine gute Bounce Rate oder nicht. Ich finde, da scheiden sich auch immer ein Stück weit die Geister. Weil auf der einen Seite hast du halt eine bestimmte Zielerreichung einer Seite, und denkt man jetzt an eine Wikipedia zum Beispiel, du suchst etwas bei Google, du kommst auf einer Seite wie der Wikipedia an und sagst, ach super, ein toller Artikel, danke, ich bin fertig, ich habe alles gefunden. Ich glaube, der Unterschied zwischen reiner Bounce Rate wie sie in Google Analytics gemessen wird, also jemand, der auf einer Website ankommt und dann diese unmittelbar auf dieser Seite auch wieder verlässt ohne weitere Interaktion, zu jemandem, der einfach dann seine Aufgabe erfüllt ist, dass bei Google nicht nochmal wieder weitergesucht wird. Das ist wie du auch schon gesagt hast eigentlich so der wesentliche Unterschied. #00:39:51.6#

Andi Petzoldt: Genau. #00:39:51.9#

Maik Bruns: Technisch gesehen ist auf der Website das gleiche passiert, aber für Google passieren andere Dinge. Einfach durch die Wiedersuche dann. Und da kann man sicherlich unterscheiden. #00:40:01.7#

Andi Petzoldt: Genau, aber das kannst du ja auch verbessern. Das ist jetzt vielleicht nichts Standard Analytics Nutzer, aber du kannst im Prinzip dir auch Events noch mal setzen auf der Seite. Ich glaube, das Einfachste ist, was auch viele machen, dass du nach keine Ahnung 20 Sekunden noch mal einen Event feuerst und sagst, hey, hier ist ein Benutzer, der ist jetzt schon seit 20 Sekunden auf meiner Seite und das ist für mich kein Abspringer mehr. Dann kannst du dem Event sagen, wenn das gesendet wird, dann zählt der nicht als Abspringer von der Seite aus. Wir gehen natürlich dann, also wir Nerds, wir gehen noch ein bisschen weiter und machen Scroll-Tracking mit rein und sagen, wenn der mindestens 25 Prozent gescrollt hat oder wenn er irgendeinen Link geklickt hat, einen internen auch, einen Ankerlink vielleicht, den Analytics jetzt nicht misst. Oder wenn er in ein Formular reingeklickt hat und angefangen hat da was auszufüllen, dann wird der eben nicht mehr als Abspringer gezählt. Dann kannst du das schon wesentlich genauer auswerten die Absprungrate. Und die sinkt dann auch, gerade wenn du einen Blog hast, da liegt die häufig bei denen, die ich so bei meinen Kunden drin habe, so zwischen 70 und 80 Prozent ungefähr und dann sinkt die auch gleich mal so auf 30 bis 40 Prozent im Schnitt, wenn du solche (unv. #00:41:15.0#) reinnimmst. #00:41:15.9#

Maik Bruns: Genau, richtig. Das ist dann ein weiterer Punkt, weshalb Google sicherlich nicht in die Google Analytics Zahlen reinguckt, um Rankings für die Google-Suche zu beeinflussen, einfach weil das technisch manipulierbar ist diese Bounce Rate. Und es wäre fatal, wenn wir einfach nur ein Event feuern müssten, das dann eine Interaktion quasi auslöst und wir würden in den Rankings steigen. Das wäre hervorragend, okay, würde nur begrenzt lange funktionieren, weil es dann plötzlich alle machen würden, aber am Ende des Tages wäre es großer Käse für Google beeinflussbar zu sein von solchen Dingen und deswegen alleine können sie es schon nicht machen. Aber grundsätzlich natürlich so dieser Rücksprung in die Suche und dieses wiederum Suchen und eine persönliche Such-Historie aufbauen, das spielt denke ich auch irgendwo auf jeden Fall eine Rolle, auch wenn wir natürlich nie genau wissen, wie viel das eine Rolle spielt. Das ist natürlich immer schwer zu sagen. #00:42:06.2#

Andi Petzoldt: Ja, klar. #00:42:09.5#

Maik Bruns: Auf jeden Fall können wir feststellen, es gibt eine ganze Menge, was wir in Analytics uns auch anschauen können. Du hattest eben schon Landingpages zum Beispiel angeschaut und natürlich Search Console Berichte und so weiter. Aber wenn wir jetzt so in die Analysen gehen, dann können wir ja auch noch weitere Tools in Analytics zum Beispiel nutzen, um uns mal vor Augen zu halten wie sich SEO Benutzer so verhalten oder? Was schwebst dir da so vor? #00:42:33.9#

Andi Petzoldt: Zusätzlich, du meinst jetzt zusätzliche Kennzahlen zu tracken in Analytics, die jetzt nicht standardmäßig drin sind? #00:42:38.7#

Maik Bruns: Noch gar nicht so die Kennzahlen, sondern erstmal so in die Analyse auch zu gehen, sozusagen so, hey, wie kann man denn hier SEO Traffic mal sichtbar machen. Ich dachte jetzt an sowas wie Segmente zum Beispiel. #00:42:48.1#

Andi Petzoldt: Ja genau. Du hast es auch schon gesagt, also das Einfachste, was ich dann immer mache, ist, mir das Segment Organic Traffic auswählen, ich weiß nicht, heißt das in Deutsch auch Organic Traffic? Ich glaube schon, ne? #00:42:59.8#

Maik Bruns: Organische Suche vielleicht glaube ich. Ich glaube, das heißt organische Suche. #00:43:02.8#

Andi Petzoldt: Und dann kannst du im Prinzip in jedem Bericht interessante Sachen finden, weil du ja deine Nutzer auf die organische Suche beschränkt hast. Wichtig zu wissen ist natürlich dann, dass du alle Suchmaschinen auswertest, also nicht nur die Google-Suche, sondern alle, wobei ich glaube bei den meisten sind es 90 Prozent dann trotzdem Google, aber ja. Berichte, wo ich gerne rein gehe, also wenn ich, nachdem ich das Segment mir ausgewählt habe, organische Suche, sind zum Beispiel die geographischen Berichte, also die dir angeben aus welchem Land kommen die Benutzer und in welcher Sprache kommen die erstmal auf die Seite, um zu sehen, wo bekomme ich denn meine Besucher her. Das ist für Webseiten, die international ausgerichtet sind, erstmal wesentlich, um eben zu sehen, spielt hier Google eine Relevanz oder ist es vielleicht hier eher Baidu. Das ist so bei internationalen Seiten mein erster Bericht. Dann auch gerne schaue ich mir die wiederkehrenden Besucher an, die über Organic kommen, im Zeitverlauf mache ich das gerne, um einfach zu schauen, steigt das Ganze? Also habe ich im Zeitverlauf mehr wiederkehrende Besucher, also kann ich die gewinnen als sozusagen Kunden, Website-Kunden. Was ich da auch noch gerne mache, ist mir die Übersicht anzuschauen mit welchen Geräten kommen die, also ob die mit einem mobil, also mit einem Smartphone kommen oder Desktop, um zu schauen, wo muss ich Wert drauf legen jetzt. Es gibt durchaus Seiten, wo der Desktop-Anteil immer noch überwiegt. Das habe ich auch schon in meinen Konten mit drin. #00:44:36.7#

Maik Bruns: Ja, bei mir zum Beispiel. Schätze mal, wieviel Desktop Traffic ich habe. Ich bin ja ein klassisches B2B-Unternehmen, wenn man so möchte. #00:44:43.7#

Andi Petzoldt: Okay, klar. Ja, ich habe ja auch B2B-Shops drin, da ist der Anteil von Mobile liegt der 20 Prozent ungefähr bei den B2B-Shops, bei reinen B2B-Shops und der Rest, dann hast du noch so 5 Prozent vielleicht Tablet häufig dabei und der Rest ist dann Desktop. Also so zwischen 70 und 80 Prozent. Das ist eigentlich Desktop-Traffic bei einem B2B-Shop, beim reinen. Na, aber normalerweise hast du … #00:45:07.9#

Maik Bruns: Ich habe zum Beispiel 5 Prozent. #00:45:09.3#

Andi Petzoldt: Quatsch? #00:45:10.6#

Maik Bruns: Das ist lustig oder? #00:45:11.0#

Andi Petzoldt: Echt? #00:45:11.2#

Maik Bruns: Doch ernsthaft. Ich habe 5 Prozent Mobile Traffic und ich glaube Tablet 1 Prozent oder so. Aber das ist wirklich lustig. Jedem, dem ich das erzähle und ich habe es korrekt implementiert und auch keine Fehler drin, ich habe das dreimal gecheckt. #00:45:22.1#

Andi Petzoldt: Wollte ich gerade fragen. #00:45:24.2#

Maik Bruns: Ja, ja. Das würde meine Ehre doch sehr kränken, aber das ist wirklich lustig. #00:45:30.0#

Andi Petzoldt: Okay, krass. #00:45:31.4#

Maik Bruns: 5 Prozent. Ja. #00:45:32.0#

Andi Petzoldt: 5 Prozent ist schon … #00:45:32.9#

Maik Bruns: Ja, ist wirklich krass. Ja. Ich dachte, das geht gar nicht mehr. Da sind wahrscheinlich mehr, ich hätte immer vermutet, da sind mehr Leute auf dem Desktop mit einem Emulator da unterwegs als diese 5 Prozent. Aber so, jetzt wisst ihr es. #00:45:46.4#

Andi Petzoldt: Ja, normal sind ja fifty fifty, also so um den Schnitt hast du ja die Hälfte Mobile und die Hälfte Desktop. #00:45:52.3#

Maik Bruns: Ja genau. #00:45:53.3#

Andi Petzoldt: Was ich da auch gerne mache, also ich nutze ja gerne das Data Studio für meine Dashboards. Ich stelle mir untereinander dar, worüber ich den Traffic bekomme, also ob über Mobile oder Desktop jetzt und dann unten drunter noch mal die Conversions, also mit welchen Geräten mache ich die meisten Conversions. Und zum Beispiel bei Online-Shops weist es dann darauf hin, dass du vielleicht eine etwas schlechtere Check-Out-Funktion hast oder dass irgendwas im Checkout nicht ganz so optimal dargestellt ist. Oder bei anderen, irgendwas passt vielleicht nicht auf dem Mobilgerät, es kann eine Usability-Sache sein, eine Darstellungs-Sache und das kannst du dann relativ schnell feststellen. Natürlich hast du immer mehr Conversions bei Desktop als bei Mobile, klar, aber manchmal ist es ziemlich drastisch der Unterschied. Das mache ich ganz gerne das so zu vergleichen. #00:46:43.5#

Maik Bruns: Ja, definitiv. #00:46:45.1#

Andi Petzoldt: Was schaue ich mir noch an? Wenn ich jetzt bei dem Organic Traffic Segment mal bleibe, schaue ich mir auch noch mal die Quelle an. Wenn du dann auf Organic gehst, dann kannst du auch nochmal schauen, was ist jetzt die genaue Quelle? Ist es jetzt yandex.com oder irgendwas anderes? Da schaue ich doch trotzdem ganz gerne nochmal rein. Und dort nehme ich dann auch gerne mal das Segment wieder raus, um zu vergleichen, wie steht jetzt organic im Vergleich zu anderen Kanälen. Ansonsten dann, was mache ich noch? Kampagnen schaue ich mir gerne an, um einfach aus anderen Quellen noch mal zu lernen, was kann ich bei meiner SEO-Optimierung vielleicht noch ein bisschen besser machen. Dann schaue ich mir die Landingpages an, das ist ganz wichtig. Wo landen denn die Leute, die jetzt über Organic jetzt reinkamen, auf welchen Seiten? Also was sind meine wichtigsten Landingpages. Und passen die überein mit anderen Kanälen vielleicht noch oder kann ich da vielleicht noch irgendwo was optimieren? Und die Ausstiegsseiten, wo ist dann der andere Teil, wo steigen mir denn die Leute aus, wenn sie abspringen? Auf einer Seite, wo sie ein Ziel erreicht haben oder ein Teilziel oder ist es vielleicht doch irgendwo, wo sie eigentlich nicht aussteigen sollten? Kann dann auch ein Tracking-Fehler sein, klar, dass da irgendwo was nicht passt, aber kann auch einen richtigen Hintergrund haben. #00:48:11.1#

Maik Bruns: Jetzt ist natürlich SEO auch sehr stark abhängig von dem Thema Keywords. Also es ist natürlich kein One-Trick-Pony, das heißt es ist schon komplexe Materie, finde ich sich mit Keywords auseinanderzusetzen und das Thema auch gut zu besetzen für die Website, aber es umtreibt die Leute, die Suchmaschinenoptimierung betreiben, natürlich immer. Woher kriegen wir die Keywords? Also nur mal so zum Hintergrund. Google hat vor ein paar Jahren aufgehört die Keywords als Referrer-Daten quasi mit zu übergeben, das heißt wir können in Google Analytics von Haus aus so gut wie keine Keywords mehr sehen. Das heißt der allergrößte Teil der Keywords ist nicht mehr sichtbar für uns. Kriegen wir sie trotzdem irgendwo her? Oder worauf optimieren wir denn künftig? #00:48:56.0#

Andi Petzoldt: Ja, also du kriegst sie natürlich so gut wie gar nicht mehr im Analytics in diesem Bericht, ich weiß gar nicht, gibt’s den eigentlich noch den Keyword-Bericht, ist der noch da? #00:49:05.6#

Maik Bruns: Ja. Tatsächlich kannst du dir Keywords anzeigen lassen noch. Ja. Aber da steht halt immer ein not provided. #00:49:11.2#

Andi Petzoldt: Ja genau. Ich nehme mal an, dass sie den auch irgendwann rausnehmen. Es macht ja eigentlich keinen Sinn mehr die Keywords da anzuzeigen. Wobei, wenn du natürlich andere Suchmaschinen hast, die das noch übermitteln, dann kann es durchaus noch Sinn machen, aber da nutze ich dann meist andere Tools. Also da schaue ich dann weniger hier in Analytics rein. #00:49:31.2#

Maik Bruns: Wo schaust du rein? #00:49:32.8#

Andi Petzoldt: Ich schaue gerne in AdWords tatsächlich rein. Also viele oder ich denke mal viele betreiben auch AdWords nebenbei oder auch intensiver und dann gibt es ja in Analytics die AdWords-Verknüpfung und dann schaue ich dort rein, was da so für Keywords drin sind. Beziehungsweise ich schaue nicht in den Keyword-Bericht rein, sondern in den Suchbegriffs-Bericht. Das ist ja ein Unterschied, auf was die Werbung geschaltet haben und wonach die Nutzer dann tatsächlich gesucht haben. Und ich schaue mir dann die Suchbegriffe an und schaue mir an, was funktioniert davon, also wo ist die Conversion Rate gut oder wo werden auch Teilziele vielleicht gut erreicht. Das übernehme ich mir dann gerne auch für meine Suchmaschinenoptimierung, also in der Art, dass vielleicht neue Landingpages entstehen oder bei Online-Shops, dass man die Kategorie-Seiten ein bisschen optimiert. Also da suche ich mir dann raus, was funktioniert gut und damit ich eine Prioritätenliste mir aufbaue für meine Themen, die ich als nächstes angehe. #00:50:28.7#

Maik Bruns: Interdisziplinäres Lernen. Finde ich echt wertvoll. Also die AdWords Leute machen ihren Job und die SEOs machen ihren Job, aber es ist so oft so, dass in der Realität die beiden Welten nicht unbedingt miteinander arbeiten und dabei können sie eigentlich immer voneinander profitieren und voneinander lernen. Insbesondere, wenn man zum Beispiel wirklich sich anschaut, was in AdWords gut funktioniert, also wo viel Traffic zum Beispiel auf einer Seite per AdWords ankommt und der auch sauber konvertiert, weil er gut adressiert wurde, weil er gut auf die Seite vorbereitet wurde und so weiter, weil die Seite gut läuft. Wo man dann aber merkt so, hey, auf der Seite haben wir organisch noch gar keinen Traffic, müssen wir da mal was machen. Weil es ist leicht per AdWords Traffic auf eine Seite oder per Google Ads, heißt es ja jetzt, Traffic auf eine Seite zu schicken, aber natürlich mit Arbeit verbunden und mit anderer Arbeit verbunden, in der Suchmaschinenoptimierung für genau das Gleiche irgendwie gut zu funktionieren. Da kann man sich viel Inspirationen holen. #00:51:19.4#

Andi Petzoldt: Genau, vollkommen richtig. So auch, wenn du ausländische Kampagnen jetzt hernimmst dann und du hast dort vielleicht schon irgendeine Agentur, die da schon Kampagnen fährt, dann kannst du dort auch mal nachschauen, auf welche Themen gehen die dann. Das machen die Agenturen ja umgedreht genauso, die schauen dann auch in die entsprechenden Webmaster-Tools rein und schauen wofür rankt die Seite denn momentan und schauen dann im Analytics nach, funktioniert das oder funktioniert das nicht. Also zumindest die etwas besseren Agenturen, denk ich mal, dass die das auf jeden Fall mit machen. Aber ich habe mir noch eine Notiz mit hingeschrieben, was ich in dem Zusammenhang noch mit sagen wollte, dass nicht jede Webseite oder nicht jede Seite unbedingt Keyword-Betrachtung oder Keyword-Recherchen braucht. Also gerade bei unseren Online-Shops haben wir das, dass du auf der Produktseite, da machst du keine Keyword-Recherche mehr, also gerade bei den größeren Online-Shops geht das gar nicht mehr, sondern du schaust einfach, wonach suchen in meinem Bereich die Leute? Manchmal sind es die (unv. #00:52:19.0# ) also die die Produkt-IDs, gesucht wird neben dem Produktnamen oder den Marken und dann baust du dir einfach nur noch Regeln auf, aber du machst da im Prinzip keine Keyword-Recherche oder Keyword-Betrachtungen mehr. Das machst du vielleicht noch für die Kategorie-Seiten, aber auch da ist oft relativ klar, wonach gesucht wird. Also nicht unbedingt für jede Seite sind die Keywords suchtrelevant aus meiner Sicht zumindest. #00:52:42.4#

Maik Bruns: Jetzt haben wir ja viel auch darüber geredet, was wir mit den Bordmitteln von Analytics schnell an den Start kriegen können und wie wir auch ein bisschen auswerten können, welche Reports vielleicht für uns interessant sind, welche Segmente du zum Beispiel auch nutzt, Andi, aber es gibt natürlich noch viel mehr, was wir grundsätzlich messen können, also viel mehr als das, was das Standard Tracking grundsätzlich so hergibt. Ich weiß, du sagst ja selber, du testest auch gerne mal Limits aus und mich würde mal interessieren, was bringst du denn noch zusätzlich an Daten mit ins Spiel, um das vielleicht noch für dich relevanter auswerten zu können? #00:53:22.1#

Andi Petzoldt: Ich fange vielleicht mal ganz kurz bei dem Thema Online-Shop an, also was ich da mitreinbringe, ist am Ende des Tages wie viele Transaktionen und wie viel Umsatz im Shop tatsächlich ankamen. Da draus erstelle ich mir ein Ziel, um einfach die Tracking-Genauigkeit mir anzeigen zu lassen und dann zu erkennen, ist mein Tracking überhaupt genau oder gibt’s irgendwo einen Implementations-Fehler vielleicht. Und das ist eigentlich was, was ziemlich nützlich ist, um die Genauigkeit zu verbessern. Aber ich binde natürlich auch andere Sachen an, zum Beispiel also früher hatten wir bei den Tourismus-Plattformen das Wetter irgendwo mit reingetrackt in Abhängigkeit von einer größeren Region dann, weil sonst wird es zu kleinteilig. Oder du kannst die Sichtbarkeit aus Sistrix zum Beispiel mit reintracken oder die Anzahl der indexierten Seiten aus der Search Console mit rein tracken. Das mache ich meistens einmal am Tag, dass ich mir das als Event rein tracke, und zwar mache ich das so, du kannst ja bei Analytics über das Measurement Protocol kannst du dir beliebige Sachen reinschreiben und ich mache das um 0:15 Uhr, naja, du kannst den Zeitstempel so 4 Stunden zurücksetzen ungefähr oder 2 bis 4 Stunden glaube ich. Und bis dahin sind alle Daten dann da, die du brauchst für den Tag und sende ich die Events dann ab mit dem versetzen Zeitstempel zum Vortag. Und dann hast du dieses Event immer an dem Tag mit drin und die zusätzlichen Zahlen. Ich mach das Ganze oft über die Google Spreadsheets, weil das ziemlich einfach ist. Da kannst du mit JavaScript oder mit anderen Skripts-Arten dir die Zahlen ziehen von Sistrix oder sonst woher, packst das in eine Tabelle rein und baust dir dann dort noch einen kleines Skript mit einem Timer, was dann einmal am Tag das Ganze über das Measurement Protocol zu Analytics dann sendet. Das ist glaube ich das Einfachste, was du machen kannst. #00:55:10.7#

Maik Bruns: Ja genau. Und dafür muss man jetzt gar nicht mal Riesen-Programmierer sein, weil so ein Measurement Protocol, das klingt immer so unglaublich kompliziert, im Kern steckt eigentlich nur dahinter, dass da eine Internetadresse aufgerufen wird und dahinter ein paar Parameter gesetzt werden. Vielmehr ist das gar nicht. Es gibt dabei so ein paar Pflicht-Parameter und ein paar, die Kann-Parameter sind und ihr müsst halt einfach nur wissen, was ihr übergeben wollt und dann geht das schon. Also wenn man sich ein bisschen damit auseinandersetzt, ist das kein Hexenwerk mehr, nur es klingt nach draußen immer so unglaublich nerdig, weil es halt die Analytics-Welt verlässt und dementsprechend viele Dinge messbar macht. Das sind dann so Sachen, die du als benutzerdefinierte Dimension oder benutzerdefinierte Metrik dann mit ins Spiel bringst. Also was würdest du sonst … #00:55:55.2#

Andi Petzoldt: Ich kann ja mal sagen, was ich so rein tracke. Das ist also neben dem tatsächlichen Umsatz, den Transaktionen, sind es die indexierten Seiten aus der Search Console, die ich mir rausziehe. Auch aus der Search Console kommt dann auch noch die durchschnittliche Position von Landingpages zum Beispiel, dann auch die Anzahl der Impressionen von Landingpages, das ist dann eben auf der Seitenbasis. Die Events sind ja, wenn du da eine Seite mitangibst, sind die ja auf die Seite bezogen und dadurch ist die Verknüpfung zu Seite dann mit da. Die Klickrate ziehe ich mir mit rein, um das einfach da mit Analytics dann einfacher auswerten zu können. Ich ziehe mir aus Sistrix die Sichtbarkeit, du kannst natürlich auch aus anderen Tools wie Xoiv oder Searchmetrics oder sonst was dir die Sichtbarkeit ziehen. Was mache ich noch? Ach so, ich habe bei einem Kunden ziehe ich mir aus Copyscape so raus, wie viel Duplicate Content da vorhanden ist. Das werte ich dann auch noch mit aus. Also wie viele Seiten tatsächlich Copyscape findet, wo Duplicate Content vorhanden ist. Copyscape, also wer es nicht kennt, findet einfach Inhalte, die halt doppelt vorkommen, er sucht nach dem Inhalt deiner Seite im Netz und sagt dir die Seiten, wo dieser Inhalt nochmal gefunden wird. Und gerade bei … #00:57:08.2#

Maik Bruns: Ja, ist ein praktisches Tool. #00:57:09.9#

Andi Petzoldt: Ja richtig, also gerade bei Hotels ist es so, dass die irgendwo Seiten haben und den Inhalt von den Seiten dann von den ganzen Portalen wie HRS oder Booking.com da auch noch mal reinhauen. Dann hast du natürlich massenweise Duplicate Content und um sowas zu erkennen, ist Copyscape ganz gut geeignet. #00:57:27.9#

Maik Bruns: Ich habe das mitunter auch schon mal eingebunden, dass ich die Robots-Meta-Tags mitübergeben habe als Custom Dimension, einfach nur, um hinten drinnen zu wissen, ist eine Webseite zum Beispiel per noindex von der Suche ausgeklammert oder nicht, also um da zu schauen, wie da vielleicht die Traffic-Entwicklungen auch sind. Es gab mal so eine spezielle Anforderung. Im Prinzip müsst ihr euch merken, alles was für euch irgendwie wichtig ist, könnt ihr theoretisch auch irgendwie übergeben, alles, was für eure SEO-Auswertung wichtig ist. Ihr müsst halt nur eine gute Quelle dafür haben und irgendwie einen sinnvollen Übergabezeitpunkt. So wie Andi 0:15 Uhr schickt ihr einfach ganz viele Events an Google Analytics und messt damit viele Sachen. Man kann das aber auch schon zum Aufruf der Seite oft machen, dass halt verfügbare Informationen, die auf der Seite vorhanden sind, zum Beispiel so die Headline die H1 oder so, die könnt ihr theoretisch auch schon mitübergeben als benutzerdefinierte Dimension. Wenn ihr sagt, ihr müsst das auswerten aus irgendeinem Grund, dann geht das auf jeden Fall. Man muss ich dann halt damit beschäftigen. #00:58:30.6#

Andi Petzoldt: Denke in dem Fall an die Hit-Grenze, wenn du das wirklich bei jedem Aufruf dann sendest, als Dimension ist okay, … #00:58:36.1#

Maik Bruns: Als wenn du es separat machst, ja. #00:58:37.3#

Andi Petzoldt: … aber manche senden dann Events zusätzlich auf jede Seite und dann habe ich schon gesehen, dass da bis zu 10 oder 20 Events gefeuert wurden, dann kommst du natürlich relativ schnell, es gibt ja auch noch andere Grenzen, die täglich oder pro Sitzung zum Beispiel sind. Dann bist du relativ schnell an den Grenzen und dann wird das … #00:58:53.7#

Maik Bruns: Genau, was war es pro Sitzung? 500 Hits pro Sitzung glaube ich darf man maximal übergeben. #00:58:58.0#

Andi Petzoldt: Ich glaube 200.000 am Tag waren es irgendwie oder so. #00:59:00.2#

Maik Bruns: Ja, irgendwie sowas. Ja genau. Also es gibt ein paar andere Grenzen, die man schon berücksichtigen sollte. Aber viele dieser Sachen, die ich jetzt auch gerade genannt habe, die kannst du mit einem ganz normalen Seitenaufruf, also das heißt, wenn die Seite gemessen wird, dass da jemand ankommt, dann kannst du da häufig schon Informationen mitgeben und dann hast du halt keinen Hit zusätzlich, nur wenn ihr eben Events nutzt da draußen, dann immer vorsichtig sein, mehr ist da nicht immer besser. #00:59:22.4#

Andi Petzoldt: Genau. Was ich da zum Beispiel mit sende, ist noch das Canonical Tag, das … #00:59:27.0#

Maik Bruns: Ach genau. Das ist eine gute Idee. #00:59:28.4#

Andi Petzoldt: … das mache ich noch. Da habe ich aber noch keinen Fall gehabt, wo ich das tatsächlich, wo mir das mal geholfen hat. Ich werte es zwar aus, aber bisher hatte ich da noch keinen Fall, ist wahrscheinlich deshalb, weil wir so gut als Agentur sind und das immer richtig implementieren. Nein, und ich mache mir einen Hash von dem Meta Title und der Meta Description, um zu sehen, ob sich da was geändert hat. Du kannst nicht den ganzen Title in dieses (unv. #00:59:52.7#) reinpacken, dann wird der (unv. #00:59:54.1#) also der Aufruf zu lang. Ich baue mir mit JavaScript einen Hash-Werte und übermittle den und du siehst dann eben, wann was geändert wurde und kannst dann sagen, okay, ich habe hier weniger Traffic, aha, der Meta Title wurde geändert. Das ist ganz nützlich. #01:00:08.6#

Maik Bruns: Für internationale Seiten fällt mir noch hreflang zum Beispiel ein, wo man theoretisch auch noch mit was übergeben könnte, also was steht da drin, welche Seiten oder welche anderen Sprachen und Landes-Versionen werden von dieser Seite referenziert. Das ist im Prinzip so ähnliche wie das Canonical Tag, nur hat einen anderen Hintergrund. #01:00:25.6#

Andi Petzoldt: Wobei das auch mal 20 hreflang Tags dann sein könnten. #01:00:33.9#

Maik Bruns: Aber ihr seht, da geht einiges. Ja, sehr, sehr schön. Du, Mensch, meine Güte, wir haben schon wieder richtig viel Inhalt hier. Eine Sache möchte ich mit dir noch besprechen, und zwar betrifft das so das Thema Monitoring. Wir alle sind ja, nein, das stimmt gar nicht, was ich jetzt erzähle. Also viele Seiten leben unter einem Damoklesschwert und das heißt zum Beispiel Google Update oder Google Penalty oder irgendeine Veränderung auf der Seite, die nicht gut oder günstig war im Rahmen der Suchmaschinenoptimierung. Was können wir tun, um das schnellstmöglich mitzubekommen? Also das Thema Alerts spreche ich hier mal so an. #01:01:16.2#

Andi Petzoldt: Genau. Alerts, ich nenne das genauso Alerts. In Analytics heißt das ja benutzerdefinierte Benachrichtigung, glaube ich auf Deutsch? #01:01:24.6#

Maik Bruns: Ja genau. #01:01:26.2#

Andi Petzoldt: Das kann man in der Verwaltung angeben und dann kann man sagen, ich möchte benachrichtigt werden, wenn zum Beispiel der Traffic größer als ein bestimmter Wert ist oder größer als oder mehr als 20 Prozent vom gleichen Tag in der Vorwoche. Wenn du am Donnerstag jetzt, kannst du das mit dem Donnerstag in der letzten Woche vergleichen. Und ich möchte benachrichtigt werden, wenn der Traffic zum Beispiel 100 Prozent mehr als in der Vorwoche. Ich weiß nicht, wofür könnte das Sinn machen, ob ein Virus auf der Seite ist, aber prinzipiell würden wir uns ja im SEO-Bereich immer benachrichtigen lassen, wenn was fällt, also wenn der SEO Traffic zum Beispiel fällt. Und das ist was, was ich prinzipiell immer miteinrichte, dass ich mir eine benutzerdefinierte Benachrichtigung einrichte und sage, wenn der SEO Traffic, ich mache meistens dann 50 Prozent, wenn ich dann immer nachschauen müssen, aber man kann auch sagen, 25 Prozent weniger als am gleichen Tag in der Vorwoche ist, dann hast du solche Schwankungen auch raus wie jetzt zum Beispiel samstags, ist immer ein schlechter Tag. Oder bei Online-Shops auch Donnerstag, nicht ganz so schlimm wie Samstag, aber so Samstag ist immer krass und Donnerstag auch bei Online-Shops auch ein bisschen mit. Das mache ich getrennt für Mobile und Desktop, also die setze ich getrennt auf die zwei Benachrichtigungen. Dann lass ich mich natürlich über die Conversions informieren, also wenn die Conversions weniger als einen bestimmten Wert haben, dann mache ich dann tatsächlich so 30 Prozent ungefähr, also wenn die Conversions weniger als 30 Prozent der Vorwoche haben, dann wird eine Benachrichtigung gesendet. Ach so, man könnte vielleicht noch dazu sagen, die wird auf täglicher Basis gesendet. Du kannst auch andere, ich glaube Woche und Monat kannst du noch einstellen, ich mache das pro Tag. Ich lasse mir vom Vortag dann immer eine Meldung schicken. #01:03:12.1#

Maik Bruns: Ich grätsche mal kurz rein, weil ich habe nämlich eine Folge dazu aufgenommen. Die ist auch mittlerweile gesendet worden und da könnt ihr auf jeden Fall mal reinhören, wenn ihr mal wissen wollt, wie ich bei sowas vorgehe, wie ich immer an meine Alerts gehe. Aber die von Andi sind jetzt speziell für SEO und deswegen finde ich das schon sehr wertvoll. Also hört ruhig bevor ihr die nächste Folge hört, hört ihr jetzt hier weiter zu. #01:03:32.3#

Andi Petzoldt: Ja, so viele sind es gar nicht mehr. Ich lasse mir noch die 404-Fehler, also die beobachte ich mit, da richte ich eine Benachrichtigung ein, wenn die ansteigen. Das mache ich tatsächlich nach einer absoluten Zahl, abhängig vom Shop. Also wenn es eine kleine Seite ist, dann sage ich, wenn es mehr als zehn 404-Fehler pro Tag gibt. Bei größeren Seiten ist die Zahl dann entsprechend höher, also 100 oder manchmal auch 500 pro Tag. Manchmal hast du ja generell immer so einen Level da. Was ich auch gerne mache, wenn ich es technisch mit durchbekomme, mir solche Benachrichtigungen auf 500er-Seiten einzubauen, also das heißt eine 500er-Fehlermeldung ist ja irgendeine Servermeldung, das heißt der Server ist nicht erreichbar oder es gibt ein Zugriffsproblem, irgend sowas. Da versuche ich auch immer noch einen Pageview miteinzubinden oder ein Event, was ich dann in Analytics mit tracke und da drauf setze ich dann meine Benachrichtigungen. Und andere Fehler, also ich tracke bis hin zu JavaScript Fehlern in Analytics und gerade JavaScript ist was, was unheimlich gut für uns ist, da habe ich sehr oft Sachen. Also ich hänge mich an die JavaScript-Fehler Events ran, die der Browser bietet und sage, die Fehlermeldung und die Seite, wo das auftritt, die wird halt getrackt und die Anzahl da drauf richte ich mir eine Benachrichtigung ein. Da hast du halt oft was, die Entwickler bauen eine neue Funktion ein, irgendwas hat nicht gepasst und es hagelt an JavaScript Fehlern. Oft erkennst du es dann auch an der Conversion Rate, dass die dann runtergeht, aber das wirkt sich dann natürlichen dann auch direkt auf den SEO Traffic dann auch aus über längere Zeit. #01:05:08.0#

Maik Bruns: Ja. Das kann sich auch auf das Tracking selber auswerten. Das heißt, wenn JavaScript-Fehler auf der Seite passieren, dann kann es sein, dass du gar nicht mehr getrackt wirst am Ende des Tages. #01:05:14.8#

Andi Petzoldt: Zum Beispiel. #01:05:15.2#

Maik Bruns: Das wäre halt auch nicht so günstig. Also deswegen schon eine gute Idee das mitzunehmen auf jeden Fall. #01:05:20.6#

Andi Petzoldt: Natürlich die Absprungrate noch, die tracke ich noch mit. Und ich habe mir noch was eingerichtet, die First User Action. Das ist so ein Tipp von mir. Da mache ich mir einen Zeitstempel, nach welcher Zeit hat der Nutzer das erste Mal interagiert, also das heißt der hat gescrollt, der hat irgendwo hin geklickt, der hat irgendwo ein Fokus draufgesetzt, dann sende ich mir ein Event und weiß dann die First User Action, also wann hat der Nutzer das erste Mal interagiert und im Zeitverlauf ist das eine schöne Kennzahl, um zu sehen, ob irgendwas vielleicht sich verschlechtert oder verbessert hat auf der Seite. Also das ist so ein Hinweis, ob der Server vielleicht zu langsam ist oder die Page Load, also die Seitenladezeit einfach zu hoch wird, dann wird natürlich auch diese Zeit sich erhöhen. Das beobachte ich fast noch lieber als jetzt die Seitenladezeit. Da haben wir noch gar nicht drüber gesprochen über die Seitenladezeit. Die ist natürlich auch sehr, sehr (unv. #01:06:18.6#)

Maik Bruns: Haben wir noch gar nicht, tatsächlich ja. Durchaus ja. Das können wir noch eben mitnehmen bevor wir dann zu deinen 3 Tipps kommen, weil ich die Seitenladezeit auch für eine wichtige Metrik halte aus Benutzersicht. Weil viele unterschätzen das, dass die Seitenladezeit einfach Auswirkung hat. Wo siehst du die größten Auswirkungen der Seitenladezeit? #01:06:41.5#

Andi Petzoldt: Die größte Auswirkung denke ich ist, dass die Nutzer dann abspringen. Gerade Mobile, wenn die eine schlechtere Verbindung haben, dass die tatsächlich gehen. Da das ja mittlerweile auch bekannt ist, dass das ein sehr wichtiges Rankingkriterium ist die Seitenladezeit, wirkt es sich natürlich sehr schnell dann auf die Rankings dann auch aus, wenn es da größere Änderungen gibt. Das sind so die Sachen, wo ich sage, das muss auf jeden Fall passen. Ich kann es sehr schön im Analytics auswerten, du hast zwar nur 10 Prozent der Nutzer, also wenn du zumindest die Zahl angegeben hast, die du auswerten kannst, aber das hilft schon, um zu erkennen wie hoch ist meine Seitenladezeit oder verschlechtert die sich gerade. #01:07:25.0#

Maik Bruns: Lass uns mal kurz überlegen, waren es 10 oder 1 Prozent beim Speed. #01:07:28.9#

Andi Petzoldt: Normalerweise reicht 1 Prozent. Du kannst das aber in dem Tracking-Code angeben, dass du gerne 10 Prozent möchtest. #01:07:34.9#

Maik Bruns: Ja genau, richtig. Ja. Cool. #01:07:36.4#

Andi Petzoldt: Du kannst auch 100 Prozent angeben, der nimmt dann aber trotzdem nur 10 Prozent. #01:07:39.6#

Maik Bruns: Na okay, gut, alles klar. Siehst du, da kommt der Limit-Andi ins Spiel. Alles gut. #01:07:43.9#

Andi Petzoldt: Das sind auch nicht ganz 10 Prozent, sondern der vergleicht das auch noch immer mit dem Vortag. Also das ist noch komplizierter, aber das würde jetzt zu weit führen glaube ich. #01:07:50.9#

Maik Bruns: Ja okay. #01:07:53.5#

Andi Petzoldt: Ich sende mir die tatsächliche Seitenladezeit immer noch mal mit als Event nochmal. Also ich baue mir Events, wenn der Nutzer die Seite verlässt, also wenn der auf die nächste Seite geht oder es gibt so Events, wo du da dich dranhängen kannst und dann noch mal was senden kannst bevor der die Seite verlässt. Die nutze ich dann meistens aus. #01:08:12.0#

Maik Bruns: Kriegst du meistens ein besseres Bild nochmal, als wenn du irgendeinem Sampling vertraust. #01:08:18.3#

Andi Petzoldt: Naja, gerade bei der Besuchszeit ist das ja relevant. Du kennst ja diese Tab-Surfer, die dann bei Google 10 Tabs aufmachen, aber noch gar nicht auf der Seite sind und der Besuchszähler fängt schon an zu zählen. Deswegen habe ich einen separaten, der dann erst zählt, wenn der Fokus der Seite dann da ist, also wenn die Seite den Fokus bekommt. #01:08:36.5#

Maik Bruns: Du sprichst da von mir. Wer bei mir schon bei einem Seminar war und dann gesehen hat, wie ich meinen Browser öffne und dann erstmal die Hände überm Kopf zusammengeschlagen hat, weil dieser junge Mann hier, der hat dann erstmal so 20, 30 Tabs offen oder so und ich glaube, die Leute, die dann auf der Gegenseite Analysen betreiben, ich glaube, die werden wahnsinnig an mir, weil die denken, was macht der? Aber ich wäre so jemand, den müsstest du eigentlich rausfiltern, weil er dafür überhaupt keine Relevanz hat. Aber alles (unv. #01:09:05.6# ) so ist das halt. #01:09:06.3#

Andi Petzoldt: Genau. Du verfälschst dann die Zahlen im Analytics. #01:09:08.6#

3 Tipps für SEOs, die mit Webanalyse mehr erreichen wollen

Maik Bruns: Ich mache alles kaputt, ich mache alles kaputt. Ja, der Webanalyst. Genau. Ja, sehr schön. Super. Andi, ich glaube, wir haben eine ganze Menge besprochen hier. Ich glaube, eine ganze Menge Input für alle, die sich mit SEO und Webanalyse mal ein bisschen intensiver auseinandersetzen wollen. Wir sollten allerdings noch mal vielleicht so 3 Tipps raushauen, nicht wir, sondern du. Du musst heute 3 Tipps raushauen, weil du hier der Experte für SEO bist quasi und deswegen, also welche 3 Tipps gibst du zum Thema SEO plus Webanalyse da draußen? #01:09:41.0#

Andi Petzoldt: Ich würde mich mal jetzt auf die Basics beschränken und das Nerdige da rauslassen. Also als 1. Tipp würde ich geben, dass ihr euch auf jeden Fall im Analytics, nicht im Data Studio, ein SEO-Dashboard baut, wo ihr eure wichtigsten Kennzahlen draufhabt. Ich glaube, wir haben jetzt viele besprochen und ihr müsst selbst entscheiden, welche für euch relevant sind. Dieses Dashboard, das kannst du dir auch auf einer Tagesbasis oder auf einer Wochenbasis zusenden lassen. Das ist eine Analytics-Funktion, die du nutzen kannst. Also 1. Tipp wäre, baue dir ein SEO-Dashboard in Analytics zusammen, welches du dir dann täglich oder vielleicht wöchentlich dann zusenden lässt, um eben die Zahlen im Blick zu haben. Der 2. Tipp wäre vielleicht, was wir gerade eben besprochen haben, dass du auf jeden Fall die benutzerdefinierten Benachrichtigungen von Analytics nutzt und da auch die wichtigsten für dich einrichtest. Also von, ich glaube die wichtigsten sind Traffic und die Conversions, dass du die im Kanal Organic im Blick behältst und benachrichtigt wirst, sobald was passiert. Und der 3. Tipp würde ich einfach sagen, denke bei jedem Bericht nach, ob die Werte, die du da siehst, ob die tatsächlich hinhauen können oder nicht, also ob es eventuell, ob du merkst, das kann einfach nicht sein, dann forsche da genauer nach. Denkt einfach nach bei den Berichten, ob die Werte einfach korrekt sind oder eben nicht. Das glaube ich sind so die 3 wichtigsten Sachen am Anfang. #01:11:09.7#

Maik Bruns: Ja, top, super. Sehr stark. Boah, jetzt haben wir aber hier, Halleluja, bis ich das mal alles nochmal sortiert habe. Das ist so viel. Sehr schön. Ich glaube, wir könnten noch 2 Stunden reden. #01:11:21.5#

Andi Petzoldt: Ja, ich habe noch ein paar … #01:11:22.6#

Maik Bruns: Und können immer noch irgendwie Potenzial finden. Vielleicht machen wir einfach mal eine Fortsetzungs-Folge, SEO für Nerds mit Analytics. #01:11:28.9#

Andi Petzoldt: Genau. Das wäre doch was. #01:11:30.3#

Maik Bruns: Genau, das wäre cool. Ja super, Andi. Das war auf jeden Fall top. Ich glaube, dass wir hier das Thema SEO mal so schön auf die Bühne gehievt haben und ich hoffe, dass ihr da draußen auch richtig viel mitnehmen konntet. Wem das jetzt alles zu viel war, der muss ich das nochmal anhören oder nochmal ins Transkript reingucken für diese Folge. Ich bin auf jeden Fall dir Andi super dankbar dafür, dass du das mitgemacht hast, weil du bist halt ein Spezi, was das angeht. Ich finde das hilft den Leuten da draußen enorm, wenn sie mal so eine Benchmark auch hören oder auch mal einfach hören wie ein Experte sowas macht. Die Sachen, die wir da machen, sind nicht immer Hexenwerk, aber sie sind halt, wir haben vielleicht den einen Touchpoint mehr gehabt bisher in der Vergangenheit und sind deswegen vielleicht ein bisschen weiter als ich sag mal der normale SEO da draußen jetzt an der Stelle. Insofern noch mal vielen Dank. Ich gebe dir gleich gerne noch mal das letzte Wort und an die Hörer da draußen, an dich, vielen, vielen Dank und bis zum nächsten Mal. #01:12:28.4#

Andi Petzoldt: Ja gerne. Auch von meiner Seite nochmal vielen Dank für alle, die jetzt vielleicht dann zuhören und ich würde mich freuen, wenn wir uns vielleicht mal bei einem oder bei dem einen oder anderen Event mal sehen mal so. Sprecht mich einfach an!


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Maik Bruns

Gründer und Inhaber bei Metrika e. K.
Seit Jahren ist er der Webanalyse mit Google Analytics und dem Google Tag Manager stark verbunden - und er vermittelt jederzeit den Spaß daran an alle, die ihn kennenlernen.

Er schreibt und bloggt zu diesen Themen, wenn er nicht gerade unterwegs oder bei seiner Familie ist. Ferner ist er in verschiedenen sozialen Netzwerken zu finden, um dort das Wissen über Webanalyse weiterzugeben.

Er hostet den Podcast "Die Sendung mit der Metrik", spricht zu Webanalyse-Themen auf Konferenzen und gibt Seminare/Workshops vor allem zu Google Analytics, Google Tag Manager und Google Data Studio.

Nebenbei fotografiert er leidenschaftlich gerne und hat mit Freeletics einen Sportnachfolger für Volleyball gefunden.

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Maik Bruns ist seit Jahren der Webanalyse mit Google Analytics und dem Google Tag Manager stark verbunden. Er schreibt und bloggt zu diesen Themen, wenn er nicht gerade unterwegs oder bei seiner Familie ist und ist in verschiedenen sozialen Netzwerken zu finden. Er spricht außerdem zu Webanalyse- und SEO-Themen auf Konferenzen und gibt Seminare/Workshops zum Thema Google Analytics und Google Tag Manager. Nebenbei fotografiert er leidenschaftlich gerne und hat mit Freeletics einen Sportnachfolger für Volleyball gefunden. Twitter Google+ LinkedIn XING

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