Die Sendung mit der Metrik #dsmdm

#37: "Das beste Dashboard ever - und so baust du es"

mit Till Büttner/DHL

by Maik Bruns

Die Sendung mit der Metrik #dsmdm

#37: "Das beste Dashboard ever - und so baust du es"

mit Till Büttner/DHL

by Maik Bruns

by Maik Bruns

Ich werde so oft gefragt, wie man ein Dashboard baut, was dort wie zu sehen sein soll usw., dass ich mir gedacht habe: „Lade dir doch mal jemanden ein, der dazu eine ordentliche Meinung hat“ … jemanden wie meinen heutigen Gast Till Büttner (von DHL).

Wir habe eine ganze Menge Input da reingesteckt für dich und natürlich gibt’s am Ende drei Tipps von Till!

Viel Spaß beim Hören.

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In dieser Folge:

  1. Die Sendung
  2. Shownotes
  3. Die Folge zum Nachlesen
  4. Kommentare


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Wenn du das Ganze lieber lesen möchtest, unten gibt’s das komplette Interview in Textform.

Shownotes

Websites:

Hier findet ihr Till Büttner:

 

Allgemein

Das war die Folge „Das beste Dashboard ever – und so baust du es“ mit Till Büttner/DHL

Hallo? „Die Sendung mit der Metrik“, der Webanalyse-Podcast mit Maik Bruns und seinen Gästen. Heute mit Till Büttner. Viel Spaß! Hey Analyse-Held, hier ist der Maik. Herzlich willkommen zu einer neuen Folge „Die Sendung mit der Metrik“. Heute soll ums Thema gehen „Das beste Dashboard ever und so baust du es“, mit meinem Gast Till Büttner. Den stelle ich euch gleich noch mal vor und er möchte möglicherweise auch nochmal gleich was dazu sagen, ob es sowas wie ein perfektes Dashboard überhaupt gibt. Aber vorweg nochmal kurz der Hinweis, kommt gerne mal in die Facebook-Gruppe „Digital- und Webanalyse-Helden“, wenn ihr auch Fragen habt zu so etwas. Da geh ich auch gelegentlich mal live und da können wir auch mal Fragen austauschen untereinander und da gibt’s eigentlich auch immer Hilfe von irgendwem. Also kommt da gerne mit da rein. Jetzt möchte ich euch mal auf das Thema der Sendung nochmal hinführen. Weil mir passiert es immer wieder, dass Menschen zu mir kommen und sagen, hey Maik, wir brauchen ein Dashboard. An welcher Stelle braucht man denn überhaupt ein Dashboard? Wofür ist das überhaupt gut und kann das überhaupt das Problem lösen, das das Unternehmen oder die Einzelperson im Zweifel vielleicht hat? Genau darüber möchte ich jetzt mit Till mal sprechen. Till Büttner ist der Senior Digital Analyst bei DHL und da ist er auch schon gefühlt seit Ewigkeiten oder zumindest seit ich ihm folge, kenne ich ihn nur unter DHL-Flagge quasi. Er ist auch bei Twitter, da ist er ziemlich umtriebig auch unterwegs. Ich verlinke ihn mal unten in den Shownotes. Zusammen mit Urs Boller hat er ein Thema auf eine Webseite gesetzt, nämlich perfectdashboard.rocks. Das ist auf jeden Fall schon mal Programm und er möchte da gerne auch ein bisschen edukativ unterwegs sein zu dem Thema, was ich super finde. Das ist für mich auch ein tolles Thema hier für den Podcast, habe ich mir gedacht, und habe ihn deswegen eingeladen, den Fan und Nutzer von Adobe Analytics. Das soll uns aber an dieser Stelle jetzt nicht groß unterscheiden, weil Tool spielt eh nicht so die große Rolle. #00:02:09.9#

Maik Bruns: Aber erstmal herzlich willkommen, Till. #00:02:12.5#

Till Büttner: Hallo Maik, vielen Dank für diese nette Einleitung. #00:02:16.0#

Maik Bruns: Sehr gerne. Ich muss dazu sagen, wir hatten natürlich schon mal versucht diese Aufnahme zu starten und wir sind irgendwie heute von Hindernissen umgeben. Aber das macht nichts, weil jetzt läuft alles super und es wird eine super Folge, da bin ich mir sehr sicher. Till, toll da bist. Ich freue mich total mit dir auch jemand zu haben, der sich für das Thema Dashboards nicht nur begeistern kann, sondern der damit sogar publik geht. Meine erste Frage auch an dich sowie an jeden Gast: Wie bist du zur Webanalyse gekommen? #00:02:42.6#

Till Büttner: Ich muss ein bisschen ausholen. Die Geschichte begann irgendwie vor 15 Jahren, als ich mal als Fachinformatiker gelernt habe und meine Ausbildung gemacht habe und nebenbei irgendwie Webseiten gestrickt habe, einer Freundin in der Agentur immer wieder da und hier geholfen habe und mit der Einstiegsdroge Piwik und Google Analytics, damals gab es nur die Free Edition, irgendwie so meine ersten Gehversuche hatte. Das war so da der Startpunkt von all dem, was danach gekommen ist. #00:03:16.3#

Maik Bruns: Danach kam dann relativ schnell irgendwann auch DHL ins Spiel und da hast du dann deinen Weg auch in Richtung Webanalyse gefunden? #00:03:24.3#

Till Büttner: Nein, da war noch viel anderes dazwischen. Bei DHL bin ich, also du sagtest das vorhin schon so schön, dass ich da eine halbe Ewigkeit bin. Das fühlt sich für mich auch so an im positiven Sinne, aber wirklich da sein bin ich erst seit viereinhalb Jahren. (Maik Bruns: Ach guck mal.) So täuscht man sich manchmal, aber es fühlt sich auch für mich schon wirklich lange an. Nein, ich habe unterschiedliche Stationen auch unter anderem Agenturen hinter mir und habe als Konzepter gearbeitet, habe auf verschiedenen Analytics Tools auch gearbeitet. Ich habe mit Google gearbeitet, auch mit der Premium-Version, ich habe mit Webtrekk gearbeitet, ich habe mit Webtrends gearbeitet und arbeite nun seit gut viereinhalb Jahren eigentlich fast nur noch mit Adobe Analytics. Aber wie du so schön gesagt hast, es geht eigentlich gar nicht ums Tool, sondern es geht eigentlich darum, was wir daraus produzieren. Egal, ob das Dashboards sind, ob es Reportings sind, bei all dem, was wir tun, ist es eigentlich vollkommen egal, welches Tool wir verwenden, solange wir das, was dabei herauskommt, richtig tun. #00:04:23.7#

Maik Bruns: Ein tolles Credo. Wir können die Sendung schon beenden, weil ihr habt alles gehört, was ihr wissen müsst. Aber lass uns mal über Dashboards konkret sprechen. Müssen wir jetzt erstmal so nochmal eine kleine Herleitung haben, was ist überhaupt ein Dashboard? Vielleicht magst du es einmal nochmal so mit deinen Worten beschreiben. #00:04:40.4#

Till Büttner: Jetzt, das könnt ihr da draußen nicht wissen, aber wir haben das gerade eben schon mal so ein bisschen gemacht und beim ersten Mal habe ich gesagt, ich wüsste die Definition von Dashboards nicht. Nun weiß ich sie, weil wir gefuscht haben. Ich nehme das jetzt mal als Aufhänger und das Dashboard abgeleitet vom Armaturenbrett, du hast die Analogie vorhin halt schon mal gemacht, finde ich genau richtig. Ein Dashboard soll im Endeffekt die Möglichkeit geben, Zahlen direkt zu zeigen oder vernünftig anzuzeigen, die für den Betrachter wichtig sind. Das heißt abgestimmt auf die Bedürfnisse desjenigen, der das Dashboard nutzt, die wichtigsten Kennzahlen anzuzeigen und auf verschiedene Arten und Weisen sichtbar zu machen. #00:05:23.3#

Maik Bruns: Ich habe die Analogie von Marco Hassler übernommen, der das mal in seinem Buch auch erläutert hat und auch bei uns im Podcast schon mal miterwähnt hat, der immer so ein Auto-Dashboard quasi dahinsetzt und sagt, so, pass mal auf, Geschwindigkeitsanzeige ist wichtig, aber du willst nicht wissen irgendwie, ob deine Profiltiefe an den Reifen jetzt 3 Millimeter noch ist oder so, das willst du auf dem Dashboard einfach nicht sehen. Also die Unterscheidung einfach zwischen wichtigen und unwichtigen Daten und das möglichst zusammengedampft visuell aufbereitet, so, dass man es auch schnell erkennen kann. Da hast du nämlich auch eine schöne Regel auch genannt, vielleicht magst du die nochmal eben ins Feld führen? #00:05:57.4#

Till Büttner: Zuerst nochmal auch hier von mir aus gesagt, Marco Hassler uns sein Buch sind die absolute Empfehlung für jeden, der anfängt, aber auch vielleicht, der schon etwas länger dabei. Das Buch Web Analytics von ihm ist so ein Must Have eigentlich für jeden Analysten im deutschsprachigen Raum. Kauft euch das, lest euch das durch. Nein, ich kriege keine Provision, ich kann es einfach nur empfehlen. Er hat eine Regel aufgestellt, die 2-20-200-Regel. Die besagt, dass man ein Dashboard so aufbauen sollte, dass man in 2 Sekunden sieht, ob etwas gut oder schlecht läuft, in 20 Sekunden sieht, was davon gut oder schlecht läuft und in 200 Sekunden wirklich eintauchen kann, um zu sehen, was richtig gut oder richtig schlecht läuft. Dabei geht es eigentlich gar nicht darum, ob das jetzt von oben nach unten oder rechts oder links aufgebaut ist, sondern einfach nur, dass die Visualisierung, die wir verwenden, um dem zu entsprechen, so sind, dass der Nutzer des Dashboards dies direkt erkennt. Auch hier sei gesagt, man sollte sich immer an den Bedürfnissen des Benutzers entlanghangeln. Jetzt ist es für uns so, dass wir irgendwie alle gewohnt sind, von oben links nach unten rechts zu lesen. Wenn ihr jetzt aber zum Beispiel Nutzer habt, die das nicht gewohnt sind, sondern die gewohnt sind von rechts nach links zu lesen, dann solltet ihr das Dashboard halt auch so rum aufbauen. Nochmal so als Beispiel. Dementsprechend ist die Struktur dahinter wichtig, aber immer abgestimmt auf den Benutzer. #00:07:22.6#

Maik Bruns: Das natürlich nicht nur in seiner Leserichtung, sondern letztendlich auch in dem, wofür er am Ende des Tages auch seine Aufgabe, wofür er Geld bekommt im Unternehmen. Meinetwegen ein Chef sieht sicherlich am Ende andere Daten als ein Techniker, der jeden Tag die Performance der Website überprüfen soll. Dessen müsst ihr euch auch bewusst sein. Es gibt nicht dieses eine Dashboard. Wenn man irgendwie von perfekt sprechen kann, dann sicherlich nur im Sinne von perfekt für diese eine Person oder so. #00:07:53.9#

Till Büttner: Das eine perfekte Dashboard gibt es einfach nicht. Es gibt irgendwie vielleicht und das ist das, was Urs und ich versucht haben darzustellen, eine perfekte Struktur oder einen perfekten Weg, um einen Dashboard zu erstellen. Wobei das Wort perfekt auch immer mit Vorsicht zu genießen ist. Aber dieses eine perfekte Dashboard gibt es auf gar keinen Fall. #00:08:14.8#

Maik Bruns: Selbst, wenn wir Fans sind von vielleicht Vorlagen, die wir im Internet auch finden können, also bei Adobe gibt es diese Solution Gallery, wo man auch Dashboards für Google Analytics sich quasi herunterladen kann oder zumindest die Konfiguration dafür schon mal anschauen kann. Ich empfinde das immer eher als Inspiration als tatsächlich einzusetzen, weil irgendwas passt auf diesen Dashboards dann doch wieder nicht. Entweder sind die falschen Metriken drauf, die mich gerade nicht interessieren oder die Visualisierung ist nicht sinnvoll. Oder selbst, wenn die Anordnung dieses Dashboards schon nicht sinnvoll ist, dann muss man schon aktiv werden. Aber trotzdem, Inspiration holen kann man sich bei sowas immer. Das ist auch ein Tipp, den ich euch auf jeden Fall geben würde. #00:08:55.1#

Till Büttner: Das ist auch so die Idee hinter unserer Webseite perfectdashboard.rocks. Auf der einen Seite diese Struktur, da kommen wir gleich nochmal so ein bisschen drauf, die wir propagieren zu verstehen und wir versuchen sie zu erklären, aber auf der anderen Seite und viel wichtiger irgendwie eine Community drumherum aufzubauen, die Dashboards zeigt, die vielleicht auch Fragen stellt oder wo vielleicht auch Beispiele rum kommen, die nicht gut sind, um zu zeigen, was ist gut und was ist nicht gut oder warum ist etwas gut oder warum ist etwas nicht tut. Aber nur, wenn wir dieses Wissen teilen, können wir irgendwie alle davon profitieren und ich bin ein großer Freund von Wissen teilen. Das war so die Idee von Urs und mir. Wir sind letztes Jahr, Ende letzten Jahres, Anfang dieses Jahres gefragt worden, ob wir für den Summit eine Session machen wollen und waren uns schnell einig, das gemeinsam machen zu wollen, zu dem Thema „Does the perfect Dashboard exist?“ und haben dann am Schluss aber gesagt, okay, wir wollen das irgendwie nicht in Slides, also in PowerPoint-Präsentation packen und der Welt zur Verfügung stellen, weil Präsentation verfaulen irgendwie auf USB-Sticks oder Festplatten. Wir gucken das nie wieder an. Dann war die Idee einen OnePager zu erstellen, wo mit WordPress so ein kleines Blog hinter ist, einfach attraktiver. So ist die Idee entstanden. #00:10:15.6#

Maik Bruns: Sehr cool. Vielleicht entsteht aus diesem Blog auch irgendwann ein Buch? Das heißt, wenn ihr so viel Input bekommen habt vielleicht von außen und diese Community vielleicht sich auch gebildet hat und vielleicht werden auch Dashboards bewertet und vielleicht könnt ihr am Ende des Tages irgendwo für euch etwas ableiten, woraus ihr dann wieder ein großes Werk schaffen könnt. Ich bin schon auf das Buch gespannt, falls das dann kommt. #00:10:34.1#

Till Büttner: Setze die Erwartungen groß, Danke. Um mal kurz für alle, die da draußen sind und die auf diese Webseite zustürmen, um zu gucken, was es da alles gibt, es gibt gerade genau einen weiteren Blogpost, der von Urs erstellt wurde zu dem Thema und nicht mehr. Also nein, das ist noch alles ganz am Anfang, aber es wäre schön natürlich, wenn mehr daraus wird und wenn irgendwie jeder davon profitieren kann. #00:10:59.0#

Maik Bruns: Ein erster Schritt. Ich finde es auf jeden Fall gut, dass ihr da in die Richtung unterwegs sei, weil ich kenne jetzt auch kein Buch, was tatsächlich, um auf ein Buch mal zu sprechen zu kommen, ich kenne kein Buch, das sich nur um Dashboards dreht. Im Internet gibt es sehr viele Blogs, die sich ein bisschen darum kümmern irgendwie, ein bisschen aber auch nur und meistens nicht so besonders tiefgehend und irgendwie sehr oberflächlich. Ich finde, da kann es durchaus noch ein bisschen mehr Wissen brauchen. In welcher Phase braucht man denn so ein Dashboard? Braucht man sowas immer sofort zu Beginn? Weil mir passiert das immer wieder, dass Leute anrufen und sagen, pass mal auf, ich brauche ein Dashboard und meine Gegenfrage dann immer so, hast du denn schon vernünftige Daten und womit erhebst du die und so weiter? Wie siehst du das? In welcher Phase braucht man denn Dashboards? #00:11:44.0#

Till Büttner: Ich glaube, es gibt unterschiedliche Phasen. Es kann kein Dashboard geben ohne vorher Anforderungen zu erheben, so wie du es sagst, vollkommen richtig, aber es gibt das Dashboard, was ich irgendwie erstelle, um zu verstehen, ob meine Implementierung vernünftig funktioniert und dann Q&A machen da drauf. Das ist eine Form eines Dashboards. Da brauche ich aber vielleicht einfach auch nur Tabellen und keine großartigen Visualisierungen. Dann gibt es vielleicht tägliche Dashboards für den täglichen Bedarf, wo ich wissen möchte, ist die Performance meiner Webseite gut und wie laufen die Zahlen so ein? Funktionieren Kampagnen, die ich gestartet habe? Es gibt aber vielleicht Dashboards oder nicht nur vielleicht, es gibt ganz sicher Dashboards für eure Stakeholder, wo jemand wissen möchte aus dem E-Commerce-Bereich, wie viele Einnahmen haben wir? Wie korreliert das mit den Verkäufen und mit den Stornierungen und, und, und. Da gibt es viele Möglichkeiten sozusagen Sachen darzustellen. Ich glaube jede Anforderung muss da für ein Dashboard anders bewältigt werden, aber das Dashboard ist auch immer nur der Einstieg dazu. Das Dashboard ist nie die Analyse oder wenn ich ein Dashboard habe, habe ich meine Arbeit getan, sondern dann beginnt die Arbeit eigentlich immer erst, weil ich mit dem Dashboard eine Ansicht bekomme und wenn ich feststelle in dieser Ansicht, da gibt es etwas, was ich mehr betrachten möchte, dann gehe ich in die Analyse, es soll eigentlich anregen zu analysieren. #00:13:06.2#

Maik Bruns: Damit hast du eigentlich super Irrglauben auch schon mal direkt widerlegt. Weil das ist auch das, was mir immer begegnet, dass die Leute denken, sie kriegen jetzt ein cooles Dashboard mit 12, 20, 500 Widgets, je nachdem, was sie so gut finden oder irgendwie sinnvoll verarbeiten können und danach müssen sie sich um nichts mehr kümmern. Du hast vollkommen recht. Sobald du dieses Dashboard siehst, musst du auch nach dieser, 20-20-200-Regel alleine dir schon erstmal den Überblick verschaffen, dann musst du erstmal tiefergehende Fragen auch mitunter beantworten und dann musst du wahrscheinlich auch dieses Dashboard irgendwann einfach verlassen, weil es einfach nicht genügend Daten bietet, um die Situation zu erklären, weil dieses Dashboard bietet nur die Übersicht. Auch ein großer Irrglaube ist, auf ein Dashboard, je mehr Tabellen, desto mehr Infos hast du. Finde ich auch immer schön, ich meine, das stimmt zwar grundsätzlich, aber du wirst nicht mehr dadurch erkennen, weil du brauchst immer länger. #00:14:07.8#

Till Büttner: Ich gebe auch immer wieder auch gerade in Konzernen irgendwie Trainings zu dem Thema und mache die vor allem sehr gerne, weil es viel zu wenig Leute gibt, die irgendwie die Analyse einsetzen. Und je mehr Leute wir irgendwie aufschlauen können, umso besser. Ich gebe da eigentlich immer mit als Hinweis, im Wort KPI oder in der Abkürzung KPI, das K, was da vorne drinsteht, steht nicht für 1000 im Englischen angelehnt, weil das gerne dieser Irrglaube ist. So hey, KPI super, ja, dann hätte ich gerne die KPI und die KPI und die KPI. Meistens verwechseln die Leute mit Metriken und das steht halt, die Abkürzung ist für Key Performance Indicator und Tausende von Indikatoren, die ich gerne irgendwie mir angucken möchte, weil dann verzettele ich mich auch wieder und habe überhaupt keinen Fokus auf das, was wichtig ist. #00:15:02.8#

Maik Bruns: Die große Verwechslungsgefahr zwischen normalen Metriken, den Performance Indicators und den Key Performance Indicators ist einfach, ihr müsst euch das wie ein Dreieck vorstellen und ganz oben auf der Spitze sitzen die Key Performance Indicators, das sind nicht mehr viele, vielleicht sogar nur eine Handvoll. #00:15:18.8#

Till Büttner: Vielleicht sogar nur einer. #00:15:20.3#

Maik Bruns: Vielleicht nur einer, die Super-KPI. #00:15:22.5#

Till Büttner: Ich habe wieder vergessen wie das war. Der sogenannte Nordstern, der leuchtet und den man nutzt, um ihm zu folgen und zu verstehen, ist das, was ich gerade mache, richtig? Vielleicht ist der Nordstern auch ein Index aus mehreren, das kann sein, aber sozusagen der eine, dem ich folge. So ein bisschen als Anlehnung. #00:15:39.8#

Maik Bruns: Ich meine, wir müssen jetzt keine KPI-Folge aufmachen. #00:15:43.1#

Till Büttner: Genau, nicht abgesprochen. #00:15:43.7#

Maik Bruns: Aber im Grunde genommen, ich habe da auch eine schöne Analogie, vielleicht merkt ihr euch das einfach. Stellt euch vor, ihr fahrt auf eine Insel und einmal pro Woche darf jemand aus einem Unternehmen anrufen, ihr habt sonst keine Internetverbindung, nichts, ihr habt nur diese Telefonverbindung einmal die Woche und derjenige hat auch nicht viel Zeit, der kann euch exakt 5 Werte mitgeben. Welche 5 Werte wollt ihr hören, um zu wissen, ob es eurem Unternehmen gutgeht? Meistens sind diese Fragen nicht so zu beantworten, dass ihr einfach in ein Webanalyse-Tool geht und irgendeine Zahl daraus lest oder so, sondern oftmals passiert noch irgendwas mit der Zahl. Die muss vielleicht nochmal irgendwie verrechnet werden mit irgendetwas anderem oder so. So müsst ihr euch einen KPI vorstellen. Wenn es da nicht mehr rund läuft, dann solltet ihr dringend irgendwie handeln. #00:16:31.3#

Till Büttner: Aber das ist eine ganz schöne Überleitung eigentlich, weil all das, was wir tun und da muss ich leider ein bisschen abschweifen, das hat nicht nur was mit Dashboards zu tun, sondern eigentlich mit der generellen Analyse, aber da die Dashboards darauf aufbauen, es genauso wichtig ist. Wir müssen die Anforderungen verstehen, für die wir das machen, weil wir machen die Analyse nicht zum Selbstzweck oder keine Ahnung, weil wir einfach gerne analysieren. Das tun wir zwar, aber normalerweise verdienen wir unser Geld damit, das für jemanden zu tun haben und wenn es für unser eigenes Geschäft ist, aber dann tun wir es halt fürs Geschäft. Und wir tun das aber aufgrund von Anforderungen, also ihr solltet niemals eine Analyse ohne eine entsprechende Anforderung vorne ran tun. Diese Anforderung ist nicht, dass wir über Metriken sprechen, sondern dass wir darüber sprechen, was sind denn die Ziele oder was ist die Strategie des Geschäfts? Davon kann man dann weitere Sachen ableiten. Aber das ist eigentlich der allererste Schritt für ein Dashboard, der viel früher beginnt als man eigentlich ein Dashboard erstellt. #00:17:29.7#

Till Büttner: Sich mit den Business-Problemen auseinandersetzen und auch mit Erfolg. Überhaupt erstmal zu definieren, was ist dann ein Erfolg? Weil letztendlich geht es in jedem Unternehmen um irgendeinen Erfolg und die Website bildet auch irgendeinen Erfolg ab. Selbst Websites, die sich vornehmlich ums Branding kümmern sollen, haben vielleicht eine nachgelagerte Funktion, nämlich irgendwann später mal was verkauft zu haben, also irgendwo so eine Hub-Funktion vielleicht. Genau solche Dinge müsst ihr erstmal festliegen bevor ihr darüber nachdenkt, wir ihr eine Zahl dazu visualisiert geschweige denn erhebt. Weil ohne den Erfolg werft ihr tatsächlich nur Zahlen ans Board, die Seitenaufrufe sind oder die Absprungrate oder sowas. Das bringt euch im Endeffekt nicht weiter. Diesen Zielbezug müsst ihr immer mit im Blick haben, sonst wird es echt schwer. Das muss ein Dashboard am Ende können, diese wichtigen Metriken zeigen. #00:18:24.7#

Till Büttner: Beantworten können. Die Fragen, die wir am Anfang aufwerfen, muss ein Dashboard beantworten können. Und aufgrund der Antworten müssen wir dann entscheiden, gehen wir weiter rein oder reicht uns die Antwort? Wenn die Frage ist, läuft das Geschäft gut, wäre jetzt eine schlechte Frage, so als übergreifende Frage, läuft das Geschäft gut und die Antwort ist, ja, dann muss ich vielleicht gar nicht tiefer einsteigen. Aber selbst dann sollte ich tiefer einsteigen, weil wenn ich das Geschäft einfach nur laufen lasse, weil es gut läuft, dann läuft es vielleicht irgendwann auch nicht mehr gut. Und das gilt auch für die Analyse so. Auch wenn alles richtig läuft, sollte man immer wieder einen Blick drauf haben, um zu verstehen, warum etwas richtig läuft und dann daran weiterzuarbeiten können, dass es auch weiter so läuft. Und dafür kann das Dashboard dann helfen. #00:19:07.5#

Maik Bruns: Auch die Analyse ist nur ein Zwischenschritt. Die Analyse sorgt im Prinzip nur dafür, dass sie am Ende des Tages Optimierungspotenzial aufdeckt und dann eure Website oder was auch immer ihr verbessern wollt, verbessert. Deswegen, also das Dashboard ist quasi nur der erste Schritt hin zur Analyse und die auch wiederum nur ein Zwischen-Step ist zu dem, was ihr aus diesen Zahlen dann am Ende macht. Du hattest eben schon mal auch erwähnt, dass da gewisse Stakeholder am Start sind, die damit auch zu tun haben mit diesen Dashboards. Inwiefern müssen wir die berücksichtigen? Welchen Gruppen kann denn so ein Dashboard überhaupt helfen? #00:19:44.3#

Till Büttner: Wie ich das vorhin so ein bisschen schon sagte, den Gruppen, denen geholfen werden kann. Andersrum, ich fange andersrum an. Wenn wir über Stakeholder sprechen, denken die meisten irgendwie so an den Geschäftsführer oder diese Ebene, aber ein Stakeholder kann auch die Technik sein, weil die Technik dir die Anforderungen gibt für sie ein Dashboard zu bauen. Das heißt wir sprechen eigentlich über die Leute, die Informationen aus unseren Zahlen herausziehen möchten, um zu verstehen, läuft etwas gut, läuft etwas schlecht. Das kann wie gesagt, das kann die IT sein, wenn die sich darauf verlässt, dass Analytics die Performance der Seite misst. Ist vielleicht nicht unbedingt das Beste, aber ist möglich. Das kann der Marketingbereich sein, weil sie verstehen wollen, wie die Kanäle laufen und wie Kampagnen laufen. Das kann die Geschäftsführung sein, die wissen möchte, wie die Verkäufe laufen und wie alles zusammenspielt. Aber alle haben eins gemeinsam, sie haben eine Anforderung an uns und diese Anforderung müssen sie verstehen. Ganz wichtig dabei ist, das vergessen viele Leute, dass das Thema Empathie dabei eine ganz große Rolle spielt, weil wir als Analysten müssen uns immer wieder in die Situation der Anforderer bringen, um zu verstehen, was sie sehen möchten später in den Zahlen. Wir können die tollsten Dashboards bauen und uns selber dafür feiern, kann ich mich selbst an die Nase fassen, habe ich auch immer wieder getan und davorgesessen, gesagt, ist das ein geiles Dashboard. Und dann zeigst du es jemanden und der sagt so, ich verstehe kein Wort, Entschuldigung, was hast denn du da zusammengeschraubt? Du stehst davor und denkst: Was? Das ist doch super. Das muss doch jeder verstehen. Deswegen ist es da irgendwie unheimlich wichtig zu verstehen, welche Anforderungen haben die, aber auch welche Sprache sprechen die Stakeholder und was verstehen Sie und wie müssen sie etwas aufbereitet haben, damit sie das schnell konsumieren können in ihrem täglichen Geschäft. Und auch das aus dem Umfeld von großen Konzern und DHL ist nicht der einzige, bei dem ich mal gearbeitet habe, da kann ich nur sagen, dass die, je höher man kommt, also denen man die Zahlen präsentiert, desto weniger Zeit haben sie vermeintlich dafür, ob sie sie wirklich haben oder nicht, ist eine andere Geschichte, aber sie nehmen sich weniger Zeit dafür. Sie wollen es möglichst schnell verstehen, um zu verarbeiten und je aufwendiger es ist, dass sie es verstehen müssen, desto weniger werden sie damit arbeiten. Das ist nicht das, was wir wollen, sondern sie wollen ja, dass sie damit arbeiten können. #00:22:23.9#

Maik Bruns: Also idealerweise lieber eine Zahl als eine Tabelle und am besten sogar noch statt einer Zahl am besten nur ein Pfeil oder so oder ein grünes Symbol. #00:22:35.1#

Till Büttner: Oder Text, auch zum Beispiel Text. Die meisten sind gewohnt Texte zu lesen. Also warum müssen wir Zahlen immer in Zahlenform darstellen? Warum können wir Zahlen nicht in Texte umsetzen und damit meine ich nicht eine Zwei als Zwei auszuschreiben, das wäre die einfache Variante, sondern einfach zu übersetzen. Wenn wir darüber sprechen, dass jemand einen fünfprozentigen Uplift in der Woche hatte und wir haben diesen fünfprozentigen Uplift immer wieder mal, dann könnte das auch ein regulärer Uplift sein. Da ist es vielleicht vollkommen egal, ob das 1, 2, 3 oder 4 oder 5 Prozent Uplift sind. Wenn wir aber zum Beispiel sehen, 90 Prozent aller User kommen über eine Kampagne, dann kann ich sagen, der Großteil aller Nutzer kam über die Kampagne XY. Weil mit den Worten, der Großteil der Nutzer, kann jeder auch irgendwie wieder was anfangen. Man kann sich auch Regeln schaffen sozusagen Zahlen in Text zu übersetzen und den Leuten damit zu helfen. #00:23:33.6#

Maik Bruns: Da bin ich auch großer Fan von, auf Dashboards nicht nur die reinen Netto-Informationen abzubilden, sondern auch gleichzeitig ein Stück weit die Analyse mit zu betreiben. Das heißt, wenn ich irgendwo vielleicht einen Auszug eines Dashboards mache, mir auch immer Raum zu lassen dafür einen kleinen Text daneben zu schreiben, der dann irgendwie zeigt, hey, was ist hier passiert, nochmal in Worten und was können wir aus diesem, was ich da sehe, machen? Was könnte eine Maßnahme sein und wozu führt die vielleicht auch am Ende des Tages? Weil dann hast du eine gute Info glaube ich am Ende. #00:24:09.3#

Till Büttner: Auch da würde ich auch echt differenzieren, für wen mache ich das? Mache ich das für einen anderen Analysten? Dann reichen vielleicht sogar, weil der gar kein Bock drauf hat auf die Visualisierung. Mache ich das für jemanden, der Visualisierung mag, dann mache ich eine Visualisierung und gebe aber vielleicht auch einen Textinfo dazu, die ich damit reinschreibe, was ich darüber denke und was ich da drin lese, direkt kundzutun. Wenn ich das aber vielleicht für eine gehobene Managementebene mache, dann mache ich vielleicht, also da kann ich aus dem letzten halben Jahr erzählen, wir haben Powerpoints erstellt, auf denen oben 2 Sätze stehen. Wir haben die Daten in 2 Sätze transponiert und dann unten drunter nochmal zwei Graphen gepackt, jeweils zu den Informationen, damit die sozusagen einen Ankerpunkt haben, den sie sich noch mit angucken können, wenn sie das denn möchten. Aber an sich war die Idee, es gibt zu jedem Thema, was da darin beleuchtet wird, 2 Sätze. Wenn sie dann tiefer eintauchen möchten, ist das alles möglich. Es gibt Backup-Folien mit jeder Menge Informationen, aber im ersten Moment zum Verstehen und damit zu arbeiten, 2 Sätze. Funktioniert super. Aber wie gesagt, auf die Ebene bezogen, wer liest das Ganze oder wer soll sich das angucken, wer soll damit arbeiten? Wenn du jetzt der IT irgendwie, die ein Performance-Dashboard haben möchte, mit Sätzen kommst, dann zeigen die dir wahrscheinlichen den Vogel. #00:25:34.1#

Maik Bruns: Das könnte passieren. Ja. Ein Dashboard muss vielleicht nicht jede Frage beantworten können, aber in der Webanalyse gibt es immer diese Frage: Was bringt wie viel, warum? Da stecken mehrere Komponenten drin in diesem, was bringt wie viel, warum. Auf der einen Seite das Was, man könnte das mit Acquisition gleichsetzen, also woher kommt etwas, was ist ursächlich dafür, dass hier etwas passiert ist vielleicht? Dann kommt es dieses, was bringt wie viel? Das nenne ich mal das Verhalten der Leute auf der Seite vielleicht. #00:26:12.8#

Till Büttner: Das Engagement vielleicht. #00:26:13.1#

Maik Bruns: Das Engagement möglicherweise, genau richtig. Oder auch die Conversion beziehungsweise die kommt nämlich am Ende. Wir haben wir so eine ABC-Staffelung, A wie Acquisition, also woher kommt was, B wie Behavior, was passiert hier auf der Seite, und C eben Conversion oder auch Outcome, was bringt das Ganze dann? Aber so richtig detailliert kann man das nicht machen auf einem Dashboard oder? Nur so anreißen. #00:26:37.8#

Till Büttner: Du kannst es anreißen. Urs hat, jetzt verlässt mich gerade mein Wissen, ob das genau so war, aber unter anderem auch gezeigt, die machen das mit Track Engage und ich meine Convert am Schluss und bauen die so auf und haben Dashboards, die dreispaltig sind. So eine Spalte mit Track, eine mit Engage und eine Spalte mit Convert. Und diese Daten sozusagen untereinander auch verknüpft, damit du sozusagen den Fluss da drüber siehst. Natürlich reißt das das aber trotzdem an, weil wenn wir komplett tief gehen würden, dann würden wir nicht eine DIN-A4-Seite oder vielleicht auch zwei haben, sondern hätten auf einmal zehn, sondern natürlich reißt es das wieder nur an. Und wenn wir sagen, okay, wir wollen dann tief einsteigen, dann gehen wir wieder in die Analyse rein. #00:27:24.2#

Maik Bruns: Ich glaube, man muss immer sehr kritisch sein mit den Dingen, die man dort unterbringt. Ich glaube, man muss bei jeder Metrik, bei jedem Widget, das man auf ein Dashboard bringen möchte, muss man immer vorab überlegen, ist das wirklich wichtig, was ich da jetzt draufsetze? Ist das auch im Sinne der Zielerreichung am Ende des Tages wichtig? Vor allen Dingen, was ich auch immer wichtig finde, ist die Frage nach der, kann ich danach handeln? Ist diese Metrik actionable, sagt man immer so schön. Es passiert was, wenn sich diese Metrik ändert. #00:27:54.6#

Till Büttner: Ist es relevant? Ist das, was ich mir angucke, relevant? Und in welchem Kontext steht es? Also dieses Thema Relevanz im Kontext finde ich auch unheimlich wichtig für ein Dashboard und gehört auch so ein bisschen zusammen. In welchem Kontext gucke ich mir das Ganze an und wie relevant ist es da dann? Wenn ich eines von beiden nicht vernünftig beantworten kann, hat es fast nichts im Dashboard zu suchen, weil dann bringt es mir nicht viel. Auch da so ein Beispiel, weil auch das immer wieder gerne kommt, auch gerade, wenn du Schulungen gibst und das wirst du selber auch kennen, so die Leute, die dann kommen und sagen, ja, aber ich hätte gerne die und die Metrik. Aber warum genau möchtest du diese Metrik haben? Und da das Beispiel, dass ich mit einer Redaktion mal zusammengearbeitet haben und die sagten, wir möchten die Pageviews für unsere Artikel wissen. Und ich dann irgendwie so gesagt habe, ja, warum wollt ihr denn, Entschuldigung, die 90er haben angerufen und möchten die Pageviews zurück. Warum? Das machen wir heute eigentlich nicht mehr. Ja, aber wir wollen wissen, ob unsere Artikel gelesen werden. Und ich sage, hey super, du hast mir gerade deine Anforderung gegeben, ihr möchtet wissen, ob eure Artikel gelesen werden. Wie definieren wir denn, ein Artikel gelesen wird? Ja, naja, der sollte irgendwie schon zur Hälfte gelesen sein, also muss gescrollt werden und irgendwie du brauchst auch mindestens eine halbe Minute oder wie lang auch immer dafür. Ich sage, cool. Das heißt unsere Definition, ob ein Artikel gelesen ist, ist eine Zeit-Definition und eine Scroll-Information und wenn ich die beiden kombiniere, dann weiß ich, ob der Artikel gelesen wurde und kann das auch messen. Entweder, wenn das das Tool hergibt, kann ich das vielleicht als Segment bauen oder als kalkulierte Metrik, wenn es das nicht hergibt, muss ich es vielleicht implementieren und sagen, okay, wenn das und das passiert ist, feuere ich ein Event. Aber dann habe ich das, was ich brauche, dafür. Aber genau dieser Fehler passiert ganz oft, dass die Leute irgendwie irgend so Halbwissen haben und dann sagen, ja, ich brauch das und das für mein Dashboard. Da driften wir zwar wieder vom Dashboard so ein bisschen ab, aber es hat trotzdem auch mit dem Dashboard dann zu tun, weil die Leute es genau da drauf dann sehen wollen, um zu verstehen, was passiert. #00:30:02.2#

Maik Bruns: Ich sehe schon, wenn die Leute mit einem von uns in einem Workshop sitzen oder in einem Seminar, dann müssen sie sich dieselbe Frage gefallen lassen, nämlich warum und das mehrmals. Damit stößt du irgendwann mal zum Kern der Sache vor. Wie gesagt, wer mit mir schon im Workshop saß, der wird das kennen. Ich frag halt so lange warum, bis irgendwie keine Antwort mehr kommt oder bis man wirklich mal am Kern der Sache angelangt ist. Das ist so wichtig, dass ihr euch nicht nur oberflächlich von Zahlen leiten lasst, die ihr vielleicht mal irgendwo schon mal gesehen habt, die ihr irgendwo in einem Analytics-Tool schon mal wahrgenommen oder so. Das Beispiel ist immer Absprungrate oder dein Pageview oder was auch immer. Wofür soll das gut sein? Da ist kein Zielbezug da, das ist nichts da. Und deswegen, seid kritisch, wenn ihr Daten auf ein Dashboard bringt. Das kann euch nur verwirren, wenn da falsche Sachen draufstehen. Also was bringt wie viel, warum muss eure Hauptfrage immer sein. #00:30:55.6#

Till Büttner: Und was auch noch ganz wichtig ist für ein Dashboard ist, ist so ein bisschen das Format, also wie liefere ich. Liefere ich in Google Analytics, bei dem Tool, wo du gerne berichtest, zu bleiben? Dann muss ich demjenigen, der das sich anguckt, zum Beispiel einen Account zur Verfügung stellen und ist das das Richtige und fühlt der sich da drin wohl? Oder mache ich das in Excel oder fühlt sich derjenige damit wohl oder in PowerPoint oder mache ich es in Power BI oder wie auch immer. Die Möglichkeiten sind groß, aber auch hier gilt wieder ein Stück weit, womit fühlt sich derjenige, für den ihr das Dashboard baut, denn wohl? Ihr selber werdet euch wahrscheinlich immer im Tool am wohlsten fühlen. Also ich tue das in Adobe Analytics. Ich baue mir eigentlich keine Dashboard mehr außer ich möchte sie mit anderen Daten verbinden, die nicht in dem Tool selber direkt liegen, sodass ich dann weiterarbeiten kann, weil ich dann alles an einem Platz habe und die vereinfachen kann. Aber es gibt genauso gut Leute, die das eben nicht wollen. Die wollen gerne ihr PDF in der Inbox haben und irgendwie daraus das öffnen können und lesen können und dann ist gut, ist vollkommen in Ordnung. #00:31:59.0#

Maik Bruns: Ist ein bisschen Erziehungsfrage manchmal auch. (Till Büttner: Na klar.) Manchmal muss das, was man gewohnt ist, nicht unbedingt das Beste sein dafür, aber da gebe ich dir recht, man sollte zumindest die Bedürfnisse ein Stück weit erstmal verstehen und dann die beste Lösung dazu finden. Gibt es denn in deinen Augen irgendwie auf einem Dashboard immer die beste Visualisierungsform oder gibt es eine, die du immer wieder benutzt (Till Büttner: Klar.) oder eine, die du gar nicht benutzt? #00:32:23.9#

Till Büttner: Ich versuche so gut wie nie ein Kuchendiagramm zu verwenden. (Maik Bruns: Danke.) oder Downer Chart. Ich erstelle in letzter Zeit leider erschreckend fest, dass ich das immer wieder doch mal mache. Gerade dieser Klassiker mit irgendwie Mobile Device Type, um zu zeigen, Desktop versus Tablet versus Mobile Phone, lässt sich leider da drin doch ganz gut visualisieren, aber eigentlich gruselt es mich jedes Mal aufs Neue, wenn ich es sehe. Manchmal mache ich es aber einfach nur, um nochmal eine Abwechslung im Dashboard zu haben. Aber wie gesagt, ich versuche es eigentlich zu vermeiden. Du wirst bei mir eigentlich immer ein Balkendiagramm finden, egal ob horizontal oder vertikal oder wie auch immer, weil ich festgestellt habe, dass es eigentlich eine gute Art und Weise ist jemanden zu zeigen, also Informationen darzustellen. Ich liebe, aber auch erst seit einem guten Jahr, Scatter Diagramm. Ich weiß gar nicht, wie die im Deutschen heißen. (Maik Bruns: Streu-Diagramm.) Ach Streu-Diagramm, danke. Weil ich 3 Informationen auf eine sehr kompakte Art und Weise darstellen kann. Und zwar alle, die nichts damit anfangen können, diese Streu-Diagramme sind so aufgebaut, dass ich eine Y- und eine X-Achse habe und zusätzlich eine Dicke des Punktes, den ich mir sozusagen drauf visualisiere. Also ich zeige darauf keine Linie an oder sowas, sondern ich zeige per Punkt an, wo X und Y sozusagen zusammenfinden. Ich kann damit zum Beispiel Revenue und Order miteinander visualisieren. Also auf die X-Achse setze ich die Orders, das heißt je weiter rechts, desto mehr Verkäufe habe ich. Den Revenue setze ich auf die Y-Achse, das heißt je höher, desto mehr Umsatz habe ich damit gemacht und die Dicke des Punktest setze ich auf die Conversion-Rate. Da kann ich relativ schnell sehen, wenn der Punkt oben rechts ist und möglichst dick, dann habe ich alles richtig gemacht. Dann habe ich irgendwie viel Umsatz und viele Verkäufe und eine gute Conversion-Rate gehabt. Jetzt wird der geneigte professionellere Analyst sofort sagen, Stopp, da fehlen ganz viele weitere Werte. Ja natürlich, das ist eine sehr einfache Ansicht, aber ich kann zum Beispiel auch hingehen und sagen, auf einer Achse setze ich mir den durchschnittlichen Warenkorb-Wert, auf die andere Achse setze ich mir den Revenue per Visitor und auf die Dicke setze ich mir irgendwie einen weiteren Wert. Aber dadurch, wenn ich aber verstanden habe, wie ich das lesen kann, kann ich mir unheimlich gut verschiedene Informationen sozusagen schnell griffbereit hinlegen. Aber auch da, ich nutze diese Diagramme hauptsächlich für mich. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass der Otto-Normal-Anwender damit, also der auch nichts mit Analyse großartig zu tun hat, meistens im ersten Moment doch eher überfordert ist. #00:35:09.6#

Maik Bruns: Das Streu-Diagramm ist so ein bisschen die Pivot-Tabelle des Visualisierers. #00:35:15.0#

Till Büttner: Ja, sehr schön. Ja genau. #00:35:18.1#

Maik Bruns: Ist mir gerade erst eingefallen, als wir drüber gesprochen haben, weil du kannst dieses Streu-Diagramm zum Beispiel auch auf Dimensionen statt auf Metriken basieren lassen (Till Büttner: Natürlich, klar.) und da hast du dann schon irgendwie sehr verschiedene Möglichkeiten. Ich finde ein Streu-Diagramm total klasse, wenn es sich irgendwie ermöglichen lässt, weil du kriegst sehr schnell sehr gute Informationslage. Kannst auch zumindest irgendwie so Cluster-Bildungen auch erkennen, wenn es viele Daten sind und so weiter. Also ist schon sehr schön. Schaut euch das mal an. Wenn ihr das noch nicht kennt, wenn ihr gerade nicht wisst, wo ihr so ein Scatter Diagramm oder Streu-Diagramm herkriegen sollt, ich glaube in Excel könnt ihr sowas sogar machen. Google Sheets können das, Data Studio kann das, schaut mal rein. Müsst ihr mal ein bisschen rumspielen, das macht auf jeden Fall sehr viel Spaß mit diesen Scatter Diagrammen. #00:36:01.9#

Till Büttner: Und was du bei mir auch eigentlich fast immer findest, ist, zwei Klassiker, aber immer wieder gut, ein klassisches Trendlinien-Diagramm, weil es einfach unheimlich gut hilft Zeit zu visualisieren, also über Zeit etwas zu visualisieren. Die wirst du bei mir meist nicht in Groß vorfinden, sondern eher irgendwo im Kleinen. Gerne zum Beispiel neben der Summenzahl, wenn ich irgendwie jemandem zeigen möchte, über Zeit, wie viel ist die Gesamtsumme, dann findest du daneben meistens auch irgendwie nochmal ein Trendlinien-Diagramm, um einfach zu zeigen, wie setzt sich das zusammen, um es besser zu verstehen. #00:36:37.2#

Maik Bruns: Ich glaube, solange man einen Trend damit nur darstellt, ist das okay. Ich bin sehr kritisch, wenn du zum Beispiel jetzt einen Zeitraum von einem Jahr hast und da ist jeder Tag aufgeführt oder sowas, in dieser Linie und da gibt es immer diese massiven Sprünge von 0,5 auf 5000 oder am nächsten Tag wieder auf 500 runter. Da frage ich dann immer so, wo ist da der Sinn? Da kann keiner was anfangen am Ende, aber wenn du über einen Trend sprichst, dann ist das natürlich absolut legitim die auch zu nutzen. Das nutze ich dann auch selber, aber man muss immer aufpassen, ich bin zum Beispiel eher so auf Monatsbasis dann unterwegs. Statt die Tage dann einzublenden, nehme ich Monate, wenn es irgendwie möglich ist. #00:37:16.3#

Till Büttner: Oder Wochen. #00:37:16.6#

Maik Bruns: Oder Wochen, genau richtig. Je nachdem welchen Zeitraum du so insgesamt betrachtest. #00:37:21.0#

Till Büttner: Ich bin zum Beispiel wiederum, weil du das gerade so angesprochen hast, gar kein Freund mehr großartig davon ein ganzes Jahr unbedingt zu betrachten oder sogar gerne noch darüber hinaus. Ja, kannst du mal dieses Jahr zum Vorjahr betrachten? In einem Jahr passiert heutzutage so viel in den meisten Geschäften und auch gerade auf unseren Webseiten. Unsere Webseite verändert sich so schnell, dass das, was vor einem Jahr auf unserer Webseite ist, vielleicht gar nicht mehr vergleichbar ist mit dem, was heute auf unserer Webseite ist. Dann ist die Betrachtungsweise auch gefühlt falsch das damit zu tun. Dazu kommen saisonale Dinge und, und, und. Aber deswegen gehe ich zum Beispiel hin und mache gar nicht mehr, auch in Dashboards, nicht mehr die Riesenvergleiche. Also alles, was extrem ist, versuche ich zu vermeiden. Diese Extreme auf der einen Seite, irgendwie ein Jahr zu haben oder noch größer, um zu vergleichen, finde ich nicht mehr, gibt es vielleicht Anwendungsfälle für, kenne ich aber nur wenige. Genauso umgekehrt das auf Tages-Weise zu machen. Hatte ich letztens den Fall und dann hieß es, ja, wir gehen mit was live und wir möchten das gerne auf Tages-Sichtweise betrachten, wir hätten gerne jeden Tag das Dashboard neu zusendet. Dann auch wieder, so wie du schon sagst, warum? Und das Warum konnte man mir nicht wirklich erklären, aber man wollte es gerne und schlussendlich mache ich es nicht für mich, sondern für die Nutzer. Wenn der Nutzer das unbedingt will, dann bekommt er es auch meinetwegen dann im täglichen, wie viele Infos er dann auch immer daraus zieht. Deswegen diese extremen Sachen finde ich immer schwierig. Ich bin mittlerweile echt ein Freund von so Mittelding, also mehrere Wochen, vielleicht auch mehrere Monate, je nachdem. #00:39:01.7#

Maik Bruns: Vielleicht auch bis zu Monate vielleicht noch. Gebe ich dir total Recht. Je nachdem also auch an welcher Stelle du gerade bist. Wenn ein Kampagnen-Launch ansteht, bin ich zum Beispiel immer enger dran. Dann gucke ich wirklich auf Wochen-Basis mal oder so, aber ansonsten. #00:39:14.4#

Till Büttner: Dann auch gerne mal auf Stunden-Basis. (Maik Bruns: Oder auch das.) Also je nachdem, was ich analysiere, auch gerne mal auf Stunden-Basis. Aber auch das dann wieder nicht in einem zu großen Zeitraum. Da geben die meisten Tools zum Glück mittlerweile auch so ein bisschen Hilfestellung. Ich bin ehrlich, bei Google weiß ich es nicht. Bei Adobe ist es so, ich kann maximal 14 Tage auswählen, um mir diesen Zeitraum auf Stunden-Basis anzugucken. Darüber hinaus macht das die Visualisierung nicht mehr mit, weil es auch einfach keinen Sinn macht. Also es macht keinen Sinn mehr als 14 Tage auf Stunden-Basis mir zu betrachten. Also das ist … #00:39:44.4#

Maik Bruns: (unv. #00:39:44.5#) Stundenauswertungen sind. Nein, da gebe ich dir total Recht. Ich versuche immer dran zu denken, wie kann ich eine maximal große Übersichtlichkeit mit der Visualisierungsform schaffen in kürzester Zeit? Da auch nochmal wieder der Hinweis auf die 2-20-200-Regel. Wie kann ich es schaffen, mit meiner Visualisierung unter 2 Sekunden zu bleiben, so ungefähr. Also wenn das irgendwie einen Sinn ergibt an der Stelle, je nachdem auch welche Funktion ein bestimmtes Widget überhaupt übernehmen soll, ob das jetzt eher eine erklärende Funktion ist, die man vielleicht in 20 Sekunden begreifen sollte oder eine, die man so alarmmäßig erster Moment sehen sollte, also wie wird die am Ende dargestellt. Nutzt du eigentlich Schwellwerte, frage ich mich gerade? #00:40:26.2#

Till Büttner: In meinem täglichen, eigentlich im Moment nicht so. Wir haben das für Stakeholder Reporting schon benutzt, um das zu nutzen, um irgendwie aufzuzeigen, ist erreicht oder ist nicht erreicht, aber nein, wenn ich so ehrlich bin, da erwischt du mich auch so ein bisschen auf dem falschen Fuß gerade, aber nein, ich wüsste gerade keine richtigen Anwendungsfälle. Tust du das? #00:40:52.3#

Maik Bruns: Ja mitunter, weil es gibt manchmal so Zielvorstellungen für eine bestimmte Metrik oder für ein KPI, dass man sagt irgendwie, wir wollen im nächsten Jahr 15.000 Transaktionen mit X haben oder sowas. Und jetzt kannst du, ich denke an so ein Bullet Diagramm etwa, so ein Diagramm, wo du einen Strahl hast und irgendwann durchbricht dieser Strahl so eine Schallmauer, diesen Schwellwert dann eben. Dann kann man gucken so, hey, sind wir jetzt im Monat Juli bei 50, 60, 70 Prozent dessen, was wir erreichen wollen oder nicht? Mitunter, das passiert jetzt auch nicht jeden Tag und auf jedem Widget, aber manchmal finde ich das ganz interessant. Trotzdem kann es auch einige Grundprinzipien geben, wie man so ein Dashboard erstellt. Ich habe zum Beispiel ein Grundprinzip, es sollte immer One-Page und Multi-Screen sein. Das heißt nicht versuchen, alles auf eine Seite zu packen, was irgendwie geht, sondern irgendwie so die notwendigsten Sachen. Falls es darüber hinaus noch irgendwas geben muss, dann irgendwie auf weitere Folge-Seiten, so bin ich zum Beispiel unterwegs. Ich weiß nicht, wie du das machst? #00:41:58.7#

Till Büttner: Da kommt es echt aufs Format an, welche Möglichkeiten habe ich auch. Da bin zum Beispiel, also in Adobe habe ich die Möglichkeit mit Panels zu arbeiten, die ich dann einfach zuklappen kann. Ich mache sozusagen für jedes Panel einen Bereich auf. Das funktioniert ganz gut. In Excel habe ich es gerne so gemacht, wie du sagst, eine Seite und dann aber auch nicht Multi-Screen, sondern eigentlich versuchen alles auf einer Seite zu lassen und wenn ich weitere Informationen brauche mit Auswahl-Schaltern zu arbeiten. Also wenn ich irgendwie sage, okay, ich habe einen Chart oder einmal eine Ansicht für Umsatz, Absatz und keine Ahnung, was ich haben möchte und ich habe aber auf der anderen Seite nochmal, den Traffic-Bereich, den ich mir angucken möchte oder sowas und ich kann die gleichen Diagramme dafür verwenden mehr oder minder, dass ich mir Auswahl-Felder erschaffe, so Drop-Downs, und wenn ich die dann wechsele und mit einem Formelsystem dahinter, dann wechseln die sich. Dann habe ich ein interaktives Dashboard, was ich sozusagen dafür nutzen kann. #00:43:09.6#

Maik Bruns: Das ist cool, das nutze ich bei Pivot-Charts zum Beispiel auch recht häufig. Da kann man so einen, Datenschnitt nennt sich, kann man dann einbinden und kannst sagen, jetzt klicke ich auf so einen Button und dann zeigt er mir nur die Positiv-Einkünfte und das andere sind halt irgendwie Kosten oder was auch immer. Das geht auch sehr schnell. #00:43:25.6#

Till Büttner: Was ich unheimlich, was du gerade sagtest, was ich unheimlich wichtig finde, ist aber diese One-Page, und zwar immer noch aus dem Grund und jetzt werden vielleicht einige lachen, aber trotz all unserer Digitalität gerade als Analysten arbeiten wir oft für Leute, die Sachen ausdrucken. Und wenn es dann nicht auf eine Seite passt, werden die Leute die dann nicht nutzen, weil sie dann abgeschnittene Sachen haben und das ganz schnell, da kommt ganz oft zu dieses, ja, damit kann ich nicht arbeiten oder das ist doch falsch oder keine Ahnung was. Deswegen ist dieses One-Page unheimlich wichtig. Im Notfall auch auf mehrere Seiten, aber jede Seite für sich abgeschlossen, ohne dass ich irgendwelche Umbrüche habe oder irgendwie sowas, sodass es eine gute Lesbarkeit ist. #00:44:12.4#

Maik Bruns: Quer- oder Hochformat? Ein bisschen pauschal gefragt, aber gute Frage eigentlich. #00:44:18.5#

Till Büttner: Ja, ist eine gute Frage. Für gewöhnlich Querformat, weil das meiste, was wir tun irgendwie, also gerade, wo wir herkommen so aus dem Trendlinien-Bereich und sowas, ist Querformat einfach besser. Aber in letzter Zeit würde ich das gar nicht mehr so unbedingt sagen, sondern je nachdem, was ich machen möchte, ist auch ein Hochformat gut. Ist schon en vogue über Storytelling zu sprechen, wenn wir über unsere Daten reden, also Geschichten erzählen mit Daten und Geschichten erzählen wir oder lesen wir im Hochformat. Warum mache ich dann nicht das Geschichtenerzählen mit Daten auch im Hochformat? Ist aber jetzt vielleicht auch ein bisschen philosophisch. #00:45:02.8#

Maik Bruns: Ein interessanter Ansatz, darüber habe ich noch gar nicht nachgedacht, ob da eine Verknüpfung gut wäre. Ich habe da eher so daran gedacht, was ist das darstellende Device? Ist das jetzt ein Blatt Papier oder ist das vielleicht auch ein Mobile? Wenn der CEO sich immer nur so zwischendurch darüber informiert, wie kriegt er seine Daten dann rübergeschoben? Per E-Mail oder schicke doch mal eben PDF rüber oder hat er ein Tool dafür, was das zeigen kann? #00:45:28.5#

Till Büttner: Wobei die meisten Devices mittlerweile, dann würde ich glaube ich immer Querformat sagen, weil der normale Monitor eher 16:9 ist, deswegen Querformat. Und jedes Mobilgerät kannst du mittlerweile kippen oder drehen und dann drehst du es und dann hast du auch dein Querformat. #00:45:46.6#

Maik Bruns: Das ist auch richtig, ja. Eine Frage müssen wir noch klären bevor wir an deine 3 Tipps kommen, und zwar betrifft das das Thema, das wir vorhin schon mal hatten und das ist das Thema Kontext. Wie kann man Kontext liefern mit einem Dashboard? Wir haben da ein paar Zahlen drauf. Was bedeutet überhaupt Kontext jetzt in dem Kontext? #00:46:12.2#

Till Büttner: Schön. Was bedeutet Kontext in dem Kontext? Naja, dass man Dinge, die zusammengehören, auch zusammen darstellt. Wenn ich ein Dashboard baue, indem ich im oberen Bereich darstelle wie die Performance der API, also wir haben eine Schnittstelle irgendwie, die wir ansprechen und die messe ich mit und stelle dar, wie die Reaktionszeiten davon sind. Das stelle im oberen Bereich dar und im unteren Bereich stelle ich den Umsatz und Absatz eines Nischenbereichs unserer Webseite dar. Dann habe ich keinen Kontext von dem geschaffen zwischen den Informationen. Es macht einfach keinen Sinn dies zusammen zu gruppieren. Kontexte zu schaffen, ist auch nochmal, wir hatten das Thema vorhin schon mal mit diesem ABC oder Attract, Engage, Convert, zu sagen, wenn ich mir etwas angucke, zum Beispiel unsere Kanäle, wie laufen unsere Kanäle, Page Traffic versus Newsletter versus was auch immer? Wie gut ist der Track-Bereich da drin, also wie gut schaffen diese Kanäle es den Nutzer zu uns zu bringen? Und um in dem Kontext zu bleiben, gucke ich mir dann auch Engage und Convert dazu an und springe nicht auf einmal zu irgendwas komplett anderem, was damit nichts zu tun hat, sondern ich versuche die Information zu zeigen, in ihrem Kontext darzustellen. Kontext kann aber auch Text sein. Ich kann auch mit Text Kontext drumherum herstellen, wenn ich irgendwie eine Analyse habe oder ein Dashboard habe, was vielleicht nicht typisch für den Bereich ist, in dem wir vom Business her arbeiten. Da muss ich vielleicht manchmal mit Text Kontext herstellen, wie Sachen zustande kommen und warum sie so sich präsentieren, wie sie sich präsentieren. Beispiel: Ich habe eine Conversion-Rate mit über 90 Prozent. Dann sollte ich einen Kontext schaffen, warum das der Fall ist. Weil normalerweise jeder hingehen würde und sofort sagen, da stimmt irgendwas doch nicht. Aber vielleicht ist es in dem Bereich ganz normal. Oder ich habe eine Bounce-Rate, die besonders hoch oder besonders niedrig ist oder, oder. Und da Kontext sozusagen herzustellen, damit derjenige versteht, was ich mir da angucke und warum das so aussieht wie es aussieht. #00:48:35.0#

Maik Bruns: Finde ich total richtig, wie du das so definierst. Das musst du immer wieder versuchen nicht nur die Zahl an sich zu sehen, sondern etwas drumherum zu bauen. Ich meine, die einen nennen es dann Storytelling, die anderen irgendwie Kontext. Ich finde zum Thema Kontext gehört auch zum Beispiel ein zeitlicher Bezug. Das heißt, welchen Zeitraum vergleichst du hier vielleicht auch? Haben wir jetzt ein Plus generiert gegenüber dem vorher betrachteten Zeitraum oder ein Minus? Ich finde das auch kontextuell wertvoll. Und was ich da auch immer wieder mal sehe, war die Darstellung von Maxima oder Minima. Es war also irgendwo, man die Grenzen des Systems kennt und schaut, wie bewegen wir uns innerhalb dieser Grenzen, gerade was Conversion-Rates angeht. Du hast deine 90 Prozent genannt und wenn du weißt, hey, 90 Prozent sind total normal, weil wir haben die auf jeder Seite oder wir haben sogar 95 Prozent, aber im Minimum 85 Prozent, dann kannst du 90 Prozent wesentlich besser einordnen, als wenn du sonst überhaupt keinen Kontext drumherum gemeint hast. #00:49:36.9#

Till Büttner: Oder den gelernten Kontext. Wir müssen davon ausgehen, dass wir Sachen gelernt haben. In der Konzeption spricht man von Pattern. Wir haben gelernt, dass eine Navigation auf der linken Seite auf der Webseite ist oder im oberen Bereich. Wir haben gelernt, dass Klick-Elemente meistens farbig sind und irgendwie dazu auffordern und eckig, weil es ein Button ist oder irgendwie sowas, also sogenannte Pattern. Die haben wir auch, was unsere Zahlen angeht. Wir wissen irgendwie, Conversion-Rates sind meistens eher im einstelligen Bereich normal. Bounce-Rates sind eher im 40- bis 80-prozentigen Bereich je nachdem normal, was ich mache und so weiter und so fort. Das heißt wir haben einen gelernten Kontext. Wenn wir diesen gelernten Kontext aber verlassen, weil etwas anders ist, dann muss ich diesen neuen Kontext auf jeden Fall beschreiben drumherum. #00:50:29.9#

Maik Bruns: Jetzt muss ich doch noch eine Frage stellen, und zwar kommt die quasi aus der Community. Ich hatte vorhin, hatte ich dir glaube ich schon mal eben erwähnt, ich hatte vor der Aufnahme noch einen Livestream gestartet in der Facebook-Gruppe „Digital- und Webanalyse-Helden“ und bei Instagram war ich gleichzeitig live. Und obwohl man mich bei Facebook nicht verstehen konnte, weil das Mikro irgendwie rum gezickt hat, kam eine Frage von Arne Kriedemann. Ich bin mir nicht ganz sicher, ob du sie beantworten kannst oder ob ich sie beantworten kann, weil er bezieht sich auf Dashboards. Ich weiß nicht, kennst Alexander Holl? #00:51:00.7#

Till Büttner: Der Name sagt was, aber ich habe keinen Kontext. #00:51:04.7#

Maik Bruns: Ist der Gründer und Geschäftsführer von 121WATT und bieten auch viele Seminare an, Online-Marketing-Seminare, auch Webanalyse und er bringt in seinen Seminaren immer ziemlich tolle Dashboards immer zum Vorschein. Er hat zum Beispiel sehr starke Spreadsheet-Dashboards, wo er sich die Daten immer rausholt. Und der Arne fragt: Wie kann man es eigentlich hinkriegen, dass man so tolle Dashboards wie von Alexander hinbekommt? Ich bin jetzt halt nicht sicher, ob wir die Frage hier klären können, so ohne Witz, aber ich wollte sie mindestens stellen, Arne, damit du sie nämlich auch gehört hast. Ich glaube, ich grätsche da mal rein, weil ich ein bisschen die Dashboards von Alexander zum Teil kenne. Ich glaube, es ist einfach viel Akribie, die man in Dashboards manchmal stecken kann. Alexander steckt glaube ich sehr viel Energie darin auch Daten aus Analytics in anderen Tools weiter zu nutzen. Ich weiß gar nicht, ob er so Data Studio mittlerweile nutzt, aber er hat sehr viel mit Spreadsheets rumgearbeitet und dort die Daten, die er aus Analytics gezogen hat, nochmal wieder weiterverrechnet und hat dann darüber dann zum Beispiel so Monats-Charts gemacht oder ähnliches, wo du einfach dann mithilfe verrechneter Daten nochmal wieder ganz andere Daten zeigen kannst in visueller Form, als wenn du es nur in deinem Webanalyse-Tool machen kannst. Da steckt halt eine Menge Überlegung erstmal dahinter, was willst du überhaupt haben? Das, was wir auch heute in der Folge schon genannt haben. Du musst also erstmal irgendwie eine Problemstellung haben, du musst auch eine Fragestellung entwickeln, damit du dafür auch eine passende Lösung in Dashboard-Form am Ende des Tages generieren kannst. Während Alexander ich glaube fast schon eher ein zahlenlastiger Typ ist, bin ich dann zum Beispiel eher visuell orientiert häufig. Ich mag auch Zahlen, keine Frage, sonst wäre ich als Webanalyst auch völlig falsch glaube ich, aber ich mag auch gute Visualisierungen davon. Das musst du aber erst, die Visualisierungsform musst du dann schaffen, wenn du die Daten zur Verfügung hast und sagen kannst, wie kann ich die so sinnvoll darstellen, dass jeder sofort versteht, was ich damit meine oder wo es Probleme gibt und so bin ich zumindest gestrickt. Auf jeden Fall vielen Dank Arne für die Frage. #00:53:04.6#

Till Büttner: Darf ich auch noch? Ich glaube, wir haben noch ein paar Minuten. #00:53:05.9#

Maik Bruns: Ich bitte darum. Aber klar, wir haben so viel Zeit. #00:53:10.5#

Till Büttner: Ich finde die Frage gut, Arne. Sie ist, wie du gerade richtig sagtest, Maik, nicht ganz so einfach zu beantworten. Was ganz viel damit zu tun hat, sind glaube ich 3 Dinge: Zeit, Akribie und Passion. Zeit, weil du kannst unendlich viel Zeit in Dashboards versenken im wahrsten Sinne des Wortes, weil du auch immer wieder neu anfängst bis du irgendwie den richtigen Weg für dich hast, um etwas darzustellen. Akribie, weil je nach Tool, je nachdem, was du benutzt, du an ganz kleinen Schrauben drehen musst. Also bleiben wir mal bei dem Thema Spreadsheets oder Excel. Formeln zu kreieren, die auf Werte zurückgreifen, die diese verarbeiten und im besten Fall das auch dynamisch machen. Da reicht ein Komma, was ich falsch setze und die Formel ist kaputt oder es funktioniert nicht so wie ich das möchte. Das heißt Akribie sich da auch durchzuarbeiten und das sauber zu machen. Und Passion, weil du es schön machen möchtest, egal ob es schön in Form von Daten oder schön in Form von Visualisierung. Schön liegt meistens im Auge des Betrachters, aber man dann auch immer wieder neu ansetzt und sagt, nein, so war es noch nicht richtig und jetzt mache ich das nochmal. In ein gutes Dashboard zwei, drei Tage rein zu stecken, ist überhaupt gar kein Problem. Um mal so ein bisschen aus dem Nähkästchen von früher bei mir zu plaudern. Ich habe mal für ein Call-Center eine Auswertung gemacht und wir hatten alle Daten in Excel vorliegen und das sollte auch in Excel sein. Die Excel-Tabelle hatte am Schluss 150 MB, hatte 3 Arbeitsblätter nur mit Rohdaten und zehn Arbeitsblätter, auf denen ich diese Rohdaten verarbeitet habe mit Formeln. #00:55:00.2#

Maik Bruns: Hat aber noch geöffnet? #00:55:01.6#

Till Büttner: Ja, hat noch, hat echt lange gedauert, hat noch geöffnet. Und vornedrauf ein Dashboard, ein One-Pager, der das dann visualisiert hat und auf dem ich aber wiederum auch mit Dropdowns die Informationen dynamisch ändern konnte. Das war Akribie pur, weil ich das unbedingt so haben wollte. Moral der Geschichte ist. Das, was ich vorhin schon mal irgendwie gesagt habe, die Dashboards, die wir besonders toll finden, an denen wir am meisten Zeit reingesteckt haben, werden am wenigsten verwendet. War damals auch so. Das Gute ist aber, deswegen kann ich das eigentlich trotzdem jedem nur empfehlen, wenn du Zeit und Möglichkeiten dazu hast das zu tun. Weil nur da drüber lernen wir, wie wir Dashboards erstellen können und was wir in Dashboards für richtig empfinden für uns, weil auch da hat jeder und soll auch jeder seine eigene Art und Weise haben, das ist ganz wichtig, damit umzugehen und seinen Weg zu finden. Wie so oft auch in der Analyse das der Fall ist, wir lernen es erst irgendwie, wenn wir selber Hand anlegen. Die Theorie ist alles schön und gut, aber wirklich lernen tun wir es doch erst, wenn wir es bauen. #00:56:06.1#

Drei Tipps von Till Büttner zu Dashboards

Maik Bruns: Ha, das war ja fast schon ein Schlusswort. Das war sehr wertvoll, sehr wertvoll. Hört euch das genau an. Ich hoffe, ihr habt bis hierhin durchgehalten. Boah, schon wieder fünf 55 Minuten richtig Input, liebe Leute. Ich finde so eine Podcast-Folge ist immer wie so ein kleines Mini-Seminar. Das ist ein Thema und das wird so durchexerziert und wir könnten uns auch zwei Stunden noch darüber unterhalten, da bin ich mir sicher, weil das einfach so viele Ansatzpunkte hat. Ich könnte zu dem, was du gerade gesagt hast, nochmal wieder eine Fragerunde aufmachen. Mache wir jetzt aber nicht mehr. Ich glaube, bevor wir die Stunde knacken, sollten wir zumindest unsere 3 Tipps mal angesprochen haben. Und deswegen Till, meine Frage an dich: Welche 3 Tipps hast du für die Leute da draußen, die sich mit Dashboards auseinandersetzen müssen oder wollen? Was sind deine 3 Dinger? #00:56:56.7#

Till Büttner: Erstens: Versteht euren Auftraggeber. Versteht die Anforderungen, die die Leute, für die ihr die Dashboards baut, haben. Und wenn ihr das selber seid, versteht euch selber. Hört sich lustig an, ist aber manchmal gar nicht so einfach. Dementsprechend packt euch selber in die Schuhe desjenigen, der das Dashboard nutzen soll und versteht die Leute und versteht, was sie haben möchten. Das ist das erste. Das zweite ist: Definiert eine vernünftige Struktur oder ein vernünftiges Design, nutzt die 2-20-200-Regel dabei und guckt, dass ihr das richtige Format wählt für das, was ihr tun wollt und das immer mit ein bisschen Eleganz dabei. So ein bisschen schön darf es schon sein. Das dritte ist: Customized. Weil jedes Dashboard ist anders. Es gibt nicht das eine perfekte, sondern es gibt immer nur das für die Audience, die ihr habt und dann ist es das richtige für die. Aber customized ist für die Leute, die es dann haben wollen. #00:58:02.7#

Maik Bruns: Perfekt. Sehr cool. Ich habe nichts hinzuzufügen. Das sind wunderschöne Tipps. Wunderschöne Tipps. Sehr cool, Till. Meine Güte. Ich glaube, dass man aus dieser Stunde eine ganze Menge ziehen kann. Ich habe genau zugehört, weil auch ich lerne immer wieder in solchen Folgen. Ist für mich auch immer wertvoll sich dazu auszutauschen und seine Gedanken mal auszutauschen, zu gucken, wie machen andere das denn, wie mache ich das denn? #00:58:29.2#

Till Büttner: Das finde ich auch ganz wichtig. Deswegen auch danke, die Möglichkeit mit dir einen Podcast zu machen, Wissen zu teilen. Die Aufforderung an alle euch da draußen, setzt euch damit auseinander. Maik hat die Facebook-Gruppen, in denen ich gar nicht aktiv bin, weil ich Facebook nicht so wirklich nutze, aber nutze sie. Nutzt andere Kanäle, die ihr habt. Ich kann Twitter nur empfehlen, weil relativ viel englischsprachiges Analysten-Volk sozusagen sich da rumtreibt und sich austauscht. Nutzt Slack. Es gibt ein Measure-Gruppe, #measure … #00:59:08.3#

Maik Bruns: Richtig, genau. Bin ich auch drin. #00:59:08.4#

Till Büttner: … auf Slack. Großartig. Kann ich nur empfehlen. Für Google Analytics, Adobe Analytics, für Visualisierungen, für alles Mögliche. Eine der besten Austauschorte überhaupt. Aber nutzt all diese Möglichkeiten, um euch auszutauschen. Weil nur, wenn wir uns austauschen, lernen wir Tag für Tag dazu und auch ältere Hasen wie Maik und ich. Ihr könnt da eigentlich jeden Tag nur von profitieren. #00:59:30.1#

Maik Bruns: Definitiv. Das sind übrigens bei Slack richtig coole Leute, die ihr sonst nur aus dem Fernsehen kennt, so ungefähr. Also nein, also richtig gute Leute und die antworten auch, wenn man sie anspricht und so. Ist alles gut. Da geht mal hin. Kann ich nur empfehlen tatsächlich. Till, habe vielen Dank. Super. Eine tolle Stunde haben wir hier verbracht, finde ich. Ich würde mich freuen, wenn wir vielleicht nochmal wieder was machen. Also da hätte ich schon Spaß dran. #00:59:52.7#

Till Büttner: Ja, sehr gerne. Ich auch. #00:59:54.0#

Maik Bruns: Wir finden bestimmt ein cooles Thema, da bin ich mir sicher. Alles klar, dann, wenn du magst, darfst du gleich gerne noch ein paar abschließende Worte sagen. Ich bin auf jeden Fall raus und danke euch, wir hören uns nächste Woche wieder. Bis dahin! #01:00:04.7#

Till Büttner: Danke Maik nochmal für die Stunde Zeit und an euch da draußen eigentlich nur der Aufruf, bleib dran, habt Spaß damit, habt Passion, die ihr einsetzt und immer weitermacht und lasst euch nicht unterkriegen damit und nutzt alle Möglichkeiten, um Wissen aufzusaugen. Weil das Ganze geht weiter, wir bleiben irgendwie alle nicht stehen und deswegen immer weiterlernen, immer weitergeben. #01:00:32.7#

 


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Maik Bruns

Gründer und Inhaber bei Metrika e. K.
Seit Jahren ist er der Webanalyse mit Google Analytics und dem Google Tag Manager stark verbunden - und er vermittelt jederzeit den Spaß daran an alle, die ihn kennenlernen.

Er schreibt und bloggt zu diesen Themen, wenn er nicht gerade unterwegs oder bei seiner Familie ist. Ferner ist er in verschiedenen sozialen Netzwerken zu finden, um dort das Wissen über Webanalyse weiterzugeben.

Er hostet den Podcast "Die Sendung mit der Metrik", spricht zu Webanalyse-Themen auf Konferenzen und gibt Seminare/Workshops vor allem zu Google Analytics, Google Tag Manager und Google Data Studio.

Nebenbei fotografiert er leidenschaftlich gerne und hat mit Freeletics einen Sportnachfolger für Volleyball gefunden.

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Maik Bruns ist seit Jahren der Webanalyse mit Google Analytics und dem Google Tag Manager stark verbunden. Er schreibt und bloggt zu diesen Themen, wenn er nicht gerade unterwegs oder bei seiner Familie ist und ist in verschiedenen sozialen Netzwerken zu finden. Er spricht außerdem zu Webanalyse- und SEO-Themen auf Konferenzen und gibt Seminare/Workshops zum Thema Google Analytics und Google Tag Manager. Nebenbei fotografiert er leidenschaftlich gerne und hat mit Freeletics einen Sportnachfolger für Volleyball gefunden. Twitter Google+ LinkedIn XING

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